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Ausschreibung: Bau von Bürogebäuden - D-Berlin
Bauarbeiten für kommerzielle Gebäude, Lagerhallen und Industriegebäude, Bauten in Verbindung mit dem Transportwesen
Bau von Bürogebäuden
Bau von Lagerhallen
Dokument Nr...: 275336-2009
Veröffentlicht: 03.10.2009
*
  BEKANNTMACHUNG  SEKTOREN
  Bauauftrag
  ABSCHNITT I: AUFTRAGGEBER
  I.1)	NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Flughafen Berlin-Schönefeld
  GmbH - Bereich Planung und Bau BBI, Mittelstraße 5-5a, Zimmer 2.4.05,
  Kontakt Herr Thomas Schwarz, z. Hd. von Herrn Joachim Korkhaus, D-12529
  Berlin-Schönefeld. E-Mail: GU-BVD@berlin-airport.de. Fax +49 3060912663.
  Internet-Adresse(n):
  Hauptadresse des Auftraggebers: www.berlin-airport.de.
  Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
  Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
  Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:
  den oben genannten Kontaktstellen.
  Angebote/Anträge auf Teilnahme sind zu richten an: die oben genannten
  Kontaktstellen.
  I.2)	HAUPTTÄTIGKEIT(EN) DES AUFTRAGGEBERS: Flughafenanlagen.
  ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
  II.1)  BESCHREIBUNG
  II.1.1)  Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Vergabe eines
  Bauauftrags zur Errichtung von Gebäuden für Bodenverkehrsdienstleister auf
  dem Flughafengelände BBI.
  II.1.2)  Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
  Dienstleistung: Bauleistung.
  Planung und Ausführung.
  Hauptausführungsort: Brandenburg Landkreis Dahme-Spreewald.
  NUTS-Code: DE424.
  II.1.3)  Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.
  II.1.5)  Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Die
  Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (FBS) errichtet derzeit den Flughafen
  Berlin-Brandenburg International (BBI), der am 30.10.2011 seinen Betrieb
  aufnehmen wird. Gegenstand des zu vergebenden Bauauftrags ist die
  schlüsselfertige Errichtung (Ausführungsplanung und Bauausführung) eines
  Büro- und Sozialgebäudes, einer Werkstatthalle sowie einer Abstellhalle
  für Bodenverkehrsdienstleister.
  II.1.6)  Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 45213150,
  45213221, 45213000.
  II.1.7)  Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Nein.
  II.1.8)  Aufteilung in Lose: Nein.
  II.1.9)  Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
  II.2)  MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
  II.2.1)  Gesamtmenge bzw. -umfang: Im Rahmen der Gesamtbaumaßnahme
  Flughafen Berlin-Brandenburg International BBI wird der umfassende Neubau
  der flughafentechnischen Infrastruktur erforderlich. Dies beinhaltet die
  Erstellung der erforderlichen Betriebsgebäude für die
  Bodenverkehrsdienstleister auf der Grundlage einer derzeit erstellten
  Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Der zu vergebende Auftrag umfasst die
  schlüsselfertige Errichtung (Ausführungsplanung und Bauausführung)
  folgender 3 Gebäudekomplexe:
  1. Büro- und Sozialgebäude für Bodenverkehrsdienste
  Büro- und Besprechungsräume, Umkleiden und Nassräume, Lagerflächen,
  Technikflächen in Obergeschoss ins Gebäude integriert;
  Gebäudeumgriff: ca. 87,5 m x ca. 52,5 m x ca. 12,35 m; BGF: ca. 13 000 m²;
  BRI: ca. 57 000 m³; 3 oberirdische Geschosse; 2 begrünte Innenhöfe;
  Konstruktion: Rohbau Stahlbeton (ca. 4 000 m³); Fassade in Mischbauweise,
  radarreflexionsdämpfende Ausführung, davon ca. 400 m² Stahlglasfassade;
  Flachdach mit extensiver Begrünung (ca. 3 200 m²); Ausstattung und
  Technische Ausrüstung in schwerer Behördenausführung; 2 Aufzugsanlagen;
  alle Räume mechanisch belüftet (1 bis 2 Behandlungsstufen, ca. 70 000
  m³/h);
  Freiflächen befestigt ca. 5 000 m², Mulden/Rigolensystem ca. 600 m².
  2. Werkstatthalle mit Lager-, Büro- und Sozialräumen für
  Bodenverkehrsdienstleister
  Laufkatzenkranbahn 10 t, mehrere überfahrbare Wartungsgruben, integrierter
  Waschplatz, Zapfstellen für diverse Medien, mobile Schutzhaube für
  Lackierarbeiten, Abgasabsaugung, hydraulische Hubstempel bis 50 t;
  Gebäudeumgriff: ca. 87,5 m x ca. 52,5 m x ca. 12,35 m; BGF: ca. 6 300 m²;
  BRI: ca. 57 000 m³;
  1 oberirdisches Geschoss = Halle, 2 oberirdische Geschosse Lager, Büro,
  Sozialbereiche in der Halle, Technikflächen im Gebäudeumgriff integriert;
  Konstruktion: Rohbau Stahlbau, Auslegung für Fahrzeuge mit Einzelgewicht
  bis zu 70 t (Stahlbeton ca. 2 700 m³); umfassender Anprallschutz,
  Auslegung für hohe Anpralllasten; Fassade in Mischbauweise,
  radarreflexionsdämpfende Ausführung; beide Längsseiten komplett
  mechanische Toranlage mit nachgeschalteten Schnelllauftoren im Achsraster;
  Flachdach mit extensiver Begrünung (ca. 5 000 m²); Ausstattung und
  Technische Ausrüstung in schwerer Behördenausführung; 1 Lastenaufzug;
  Büro- und Sozialräume mechanisch belüftet (1 bis 2 Behandlungsstufen, ca.
  25 000 m³/h);
  Freiflächen befestigt ca. 10 000 m², Mulden/Rigolensystem ca. 1 000 m².
  3. Abstellhalle für Bodenverkehrsdienstleister geschlossene Abstellhalle
  für Fahrzeuge und Gerät, Aufladestationen für ELT-betriebene Fahrzeuge;
  Gebäudeumgriff: 87,5 m x 52,5 m X 12,35 m; BGF: ca. 4 600 m²; BRI: ca. 57
  000 m³;
  1 oberirdisches Geschoss = Halle; Technikflächen im Gebäudeumgriff
  integriert
  Konstruktion: Rohbau Stahlbeton, Auslegung für Fahrzeuge mit Einzelgewicht
  bis 70 t (Stahlbeton ca. 2 500 m³); umfassender Anprallschutz, Auslegung
  für hohe Anpralllasten; Fassade in Mischbauweise, radarreflexionsdämpfende
  Ausführung; beide Längsseiten komplett mechanische Toranlagen im
  Achsraster; Flachdach mit extensiver Begrünung (ca. 5 000 m²); Ausstattung
  und Technische Ausrüstung in schwerer Behördenausführung; Lüftungsanlage
  mit ca. 51 000 m³/h;
  Freiflächen befestigt ca. 25 000 m², Mulden/Rigolensystem ca. 1 500 m².
  II.2.2)  Optionen: Nein.
  II.3)  VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
  Beginn: 10.5.2010. Ende: 30.9.2011.
  ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
  INFORMATIONEN
  III.1)  BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
  III.1.1)  Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
  Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Auftragssumme und
  Mängelansprüchebürgschaft in Höhe von 5 % der Abrechnungssumme eines in
  der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitus oder Kreditversicherers
  mit allgemeinem Gerichtsstand in Deutschland.
  III.1.2)  Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
  auf die maßgeblichen Vorschriften(falls zutreffend): Gemäß
  Vergabeunterlagen.
  III.1.3)  Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
  wird: Gesellschaft bürgerlichen Rechts, bei der alle Mitglieder
  gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter bestellen;
  der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern der
  Bewerber-/Bietergemeinschaft oder dem benannten Vertreter zu
  unterzeichnen.
  III.1.4)  Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung: Ja.
  Pauschalfestpreisvertrag auf der Basis einer funktionalen
  Leistungsbeschreibung ohne Preisgleitung für Stoffe und Lohn.
  III.2)  TEILNAHMEBEDINGUNGEN
  III.2.1)  Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
  hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben
  und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
  überprüfen: Zur Beurteilung der persönlichen Lage hat der Bewerber/ jedes
  Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende
  Unterlagen einzureichen:
  1. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselbigen.
  Der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht
  älter als 6 Monate sein.
  2. Eine schriftliche Erklärung folgenden Inhalts:
  a) Ich/wir erklären, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen
  zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der in §
  21 Abs. 1 Nr. 1 - 7 SektVO genannten Bestimmungen verurteilt worden und
  unser Unternehmen gesetzestreu ist.
  b) Ich/wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren und
  kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die
  Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt
  worden ist und das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.
  c) Ich/wir erklären, dass wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung von
  Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung
  (oder einer vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bewerbern)
  ordnungsgemäß nachgekommen sind.
  d) Ich/wir erklären, dass wir Mitglied in der Berufsgenossenschaft (oder
  einer vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bewerbern) sind.
  Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der
  Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen
  Dritter/ Nachunternehmer bzw. von konzernverbundenen Unternehmen
  zurückgreifen will, sind der Handelsregisterauszug nach Nr. 1 und die
  Eigenerklärung nach Nr. 2 ebenfalls in Bezug auf die Dritten/
  Nachunternehmer bzw. konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen.
  Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen zur Beurteilung der
  Eignung beizuziehen bzw. zu verlangen (wie z.B. einen
  Gewerbezentralregisterauszug).
  III.2.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Zur
  Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat
  der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem
  Teilnahmeantrag folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
  1. Schriftliche Bankauskunft mit Aussagen zum Zahlungsverhalten, zur
  Geschäftsverbindung/ Kontoführung, zu finanziellen und wirtschaftlichen
  Verhältnissen und zur Kreditbeurteilung. Die Erklärung soll zum Zeitpunkt
  des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als sechs Monate sein.
  2. Angaben zum Gesamtumsatz pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen
  Geschäftsjahren. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum
  Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) des Bewerbers/
  der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen
  Geschäftsjahren in Höhe von 25 000 000 EUR. Die Umsätze vom Mitgliedern
  einer Bewerbergemeinschaft sind zu addieren.
  3. Jahresabschlüsse mit Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen (§ 242
  Abs. 3 HGB) für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit
  die gesetzlichen Vorschriften eine Offenlegung fordern (§§ 325 ff. HGB);
  soweit keine Offenlegung nach deutschem Gesetz vorgeschrieben ist, sind
  vergleichbare Unterlagen, zumindest mit Angaben betreffend Bilanzsumme,
  Umsatz, Jahresüberschuss und Fremdkapital der letzten drei abgeschlossenen
  Geschäftsjahre vorzulegen. Die Vergabestelle ermittelt aus den vorgelegten
  Daten die Kennzahlen für die durchschnittliche Umsatzrentabilität und für
  die durchschnittliche Fremdkapitalquote und lässt diese in die Bewertung
  der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit einfließen.
  Die Vergabestelle behält sich vor, bei etwaigen Bedenken hinsichtlich der
  wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zusätzliche Nachweise
  anzufordern.
  Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderung
  Umsatz gem. Nr. 2 und/oder der Anforderung Jahresabschlüsse gem. Nr. 3 auf
  Angaben/Daten von Dritten/ Nachunternehmern/ konzernverbundenen
  Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziff.
  III.2.1) sowie nach Ziffer III.2.2) auch für die Dritten /Nachunternehmer/
  konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des
  Dritten/ Nachunternehmers/ konzernverbundenen Unternehmens, wonach
  dieser/dieses bereit ist, im Auftragsfalle Leistungen, finanzielle Mittel
  und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen.
  Für die Erklärung des Dritten/ Nachunternehmers/ konzernverbundenen
  Unternehmens stellt die Vergabestelle auf der unter Ziff. VI.3 genannten
  Internetseite ein Formular zum Download zur Verfügung.
  III.2.3)  Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die
  erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur
  Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/ die
  Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/ Unterlagen
  einzureichen:
  1. Referenzangaben
  Angabe von maximal 6 Referenzprojekten zur Bauausführung und maximal 3
  Referenzprojekten zur Ausführungsplanung, die hinsichtlich Art und Umfang
  der erbrachten Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar
  sind. Die Referenzen sind mit den ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich
  Art und Umfang vergleichbar, wenn sie folgende Merkmale erfüllen:
  1.1 nach Art:
  Ausführungsplanung/ Errichtung eines Bürogebäudes,
  Ausführungsplanung/ Errichtung einer Industriehalle mit Kranbahn,
  Hubbühne, Hubstempel oder vergleichbarer technischer Ausrüstung,
  Ausführungsplanung für Bauleistungen/ Ausführung von Bauleistungen bei
  komplexen Großbauvorhaben mit einer Herstellungssumme >/= 25 000 000 EUR.
  1.2 nach Umfang:
  BGF >/= 13 000 m² (Bürogebäude) bzw. >/= 6 500 m² (Industriehalle).
  Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn folgende
  Mindestanforderung erfüllt wird: Vorlage von mindestens einer Referenz
  über die Errichtung eines Bürogebäudes mit mindestens 6 500 m² BGF.
  Es werden jeweils ausschließlich Referenzprojekte aus den letzten fünf
  Kalenderjahren berücksichtigt, d.h., die Referenzen müssen Projekte
  betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2004 erbracht worden sind und die
  bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem
  Abschluss stehen, d.h., die Leistungen müssen spätestens zwei Monate nach
  dem Ende der Bewerbungsfrist abnahmefähig abgeschlossen sein.
  Die Darstellung aller Referenzen hat in Tabellenform zu erfolgen und muss
  folgende Angaben beinhalten:
  Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines
  Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer,
  Zeitraum der Leistungserbringung,
  Beschreibung des Referenzprojektes nach Art der Leistungen (Bauleistung/
  Ausführungsplanung) mit Angabe der Herstellungssumme der Gesamtmaßnahme,
  Beschreibung des Referenzprojektes nach Umfang der Leistungen durch
  Angabe der Brutto-Grundfläche (BGF) in m².
  Für die geforderten Referenzangaben stellt der Auftraggeber auf der unter
  Ziff. VI.3 genannten Internetseite ein Formular zur Verfügung, das von den
  Bewerbern genutzt werden kann.
  2. Beschreibung der personellen und technischen Ausstattung für die zu
  erbringenden Leistungen
  2.1 Personelle Ausstattung und Leistungsfähigkeit
  2.1.1 Angabe zur durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten in den
  letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren, gegliedert nach Angestellten
  und gewerblichen Mitarbeitern. Aus Sicht der Vergabestelle kann ein
  Bewerber die ausgeschriebene Leistung (Bauausführung) hinsichtlich der
  Anzahl der Beschäftigten erfüllen, wenn er durchschnittlich 50
  qualifizierte gewerbliche Mitarbeiter in den letzten 3 Kalenderjahren
  beschäftigt hat.
  2.1.2 Angaben zur beruflichen Qualifikation und zu persönlichen Referenzen
  des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals (Projektleiter,
  Bauleiter, Leiter Planung).
  2.2 Angaben über die dem Bewerber/ der Bewerbergemeinschaft für die
  Ausführung der zu vergebenden Leistung (Bauausführung) zur Verfügung
  stehenden technischen Ausrüstung.
  2.3 Angaben über Qualitäts- und Arbeitssicherheitsmanagement/ ggf.
  Zertifizierung.
  Die Beschreibung zur personellen und technischen Ausstattung muss sich
  grundsätzlich auf den Bewerber oder im Falle des Vorliegens einer
  Bewerbergemeinschaft auf die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beziehen.
  Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der
  Anforderungen gem. Nr. 1 und 2 auf Angaben/ Ressourcen von Dritten/
  Nachunternehmen/ konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die
  Nachweise/Erklärungen nach Ziff. III.2.1 sowie III.2.3 auch für die
  Dritten/ Nachunternehmer/ konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen.
  Weiter ist eine Bestätigung des Dritten/ Nachunternehmers/
  konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/ dieses bereit
  ist, im Auftragsfall Leistungen und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu
  erbringen bzw. bereitzustellen (allgemeine
  Nachunternehmerverpflichtungserklärung nach Ziff. III.2.2).
  III.2.4)  Vorbehaltene Aufträge: Nein.
  ABSCHNITT IV: VERFAHREN
  IV.1)  VERFAHRENSART
  IV.1.1)  Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
  Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
  IV.2)  ZUSCHLAGSKRITERIEN
  IV.2.1)  Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug
  auf folgende Kriterien: die nachstehenden Kriterien
  1. Preis. Gewichtung: 100.
  IV.2.2)  Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
  IV.3)  VERWALTUNGSINFORMATIONEN
  IV.3.1)  Aktenzeichen beim Auftraggeber: A 35 000 812.
  IV.3.2)  Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.
  IV.3.3)  Bedingungen für die Aushändigung von Verdingungs-/Ausschreibungs-
  und ergänzenden Unterlagen: Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
  IV.3.4)  Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Anträge auf
  Teilnahme: 9.11.2009 - 10:00.
  IV.3.5)  Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Anträge auf Teilnahme
  verfasst werden können: Deutsch.
  ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
  VI.1)  DAUERAUFTRAG: Nein.
  VI.2)  AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
  GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
  VI.3)  SONSTIGE INFORMATIONEN: Zu Ziff. I.1: Die Vergabestelle wird
  aktuelle Informationen zum Vergabeverfahren und zur Beantwortung von
  Bewerberfragen auf folgender Internetseite veröffentlichen:
  http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html.
  Bewerberfragen zum Inhalt der Veröffentlichung dürfen ausschließlich bis
  zum 29.10.2009 um 10.00 Uhr ausschließlich an die E-Mail-Adresse
  GU-BVD@berlin-airport.de gestellt werden. Später eingehende Anfragen
  werden nicht mehr bearbeitet.
  Die Teilnehmer werden gebeten, ihre Teilnahmeanträge in einem
  verschlossenen Umschlag bei der unter Ziff. I.1 genannten Adresse
  einzusenden/abzugeben und die verschlossenen Umschläge außen mit dem
  Aktenzeichen der Vergabestelle (Ziff. IV.3.1), der Bezeichnung der
  Maßnahme (siehe Ziff. II.1.1) sowie den Worten "Teilnahmeantrag - Nicht
  öffnen" zu kennzeichnen. Für die vorbenannten Kennzeichnungen kann auch
  der von der Vergabestelle vorbereitete Kennzettel verwendet werden, der
  ebenfalls auf der Internetseite http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/
  Vergaben/VergabenAktuell.html unter "Zusätzliche Informationen" allen
  Bewerbern zur Verfügung steht.
  Die Verdingungsunterlagen werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs
  an die ausgewählten Bewerber versandt.
  Zu Ziff. III.2 Teilnahmebedingungen:
  Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet
  ist.
  Mit dem Teilnahmeantrag sind die unter Ziff. III.2 aufgeführten Angaben/
  Unterlagen (bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärungen/
  Nachweise des Herkunftslandes, die mit den geforderten vergleichbar sind)
  vorzulegen. Die Bewerber haben zu beachten, dass sämtliche in der
  Bekanntmachung (Ziff. III.2) geforderten Erklärungen und Nachweise
  vollständig beigefügt werden. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist
  nicht ausreichend.
  Bei den geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweisen handelt es sich
  grundsätzlich nicht um Mindestbedingungen. Zwingende Angaben, d.h. Angaben
  und Erklärungen, die zwingend bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist
  vorzulegen sind, sind als "Mindestanforderung" gekennzeichnet. Die nicht
  rechtzeitige Vorlage der als "Mindestanforderung" gekennzeichneten Angaben
  führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Das Fehlen sonstiger Angaben und
  Erklärungen hat keinen zwingenden Ausschluss des Bewerbers zur Folge,
  sondern kann zum Ausschluss oder zur Abwertung im Rahmen der
  Eignungsprüfung führen.
  Die Teilnahmeanträge nebst Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen.
  Die Übermittlung hat schriftlich (nicht auf Datenträger) bis zu dem unter
  Ziff. IV.3.4 genannten Termin zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax
  oder in elektronischer Form, z.B. auch mittels E-Mail, ist nicht zulässig.
  Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen.
  Bestätigungen Dritter oder sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt
  werden. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der
  Eignung des Bewerbers die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen
  zu verlangen.
  Für die Erklärungen nach Ziff. III.2.1 Nr. 2, für die Referenzangaben
  (Tabellenkopf) gemäß Ziff. III.2.3 Nr. 1 und für die
  Verpflichtungserklärung eines Dritten/ Nachunternehmers/
  konzernverbundenen Unternehmens stellt der Auftraggeber Formulare auf der
  vorgenannten Internetseite zur Verfügung, die von den Bewerbern genutzt
  werden können.
  Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind geordnet nach der unter
  Ziff. III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge sowie
  unter Angabe des Aktenzeichens beim Auftraggeber einzureichen.
  Die Auftraggeber prüft den Teilnahmeantrag in einem dreistufigen
  Verfahren:
  1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und
  Erklärungen (Ziff. III.2.1, III.2.2, III.2.3).
  2. Stufe: Prüfung auf Vorliegen von Ausschlussgründen und Einhaltung der
  Mindestanforderungen.
  3. Stufe: Prüfung der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und
  finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der
  ausgeschriebenen Leistung.
  Die Bewertung der Teilnahmeanträge wird nach folgenden Maßstäben
  durchgeführt:
  Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber die Anforderungen
  erfüllen, so wird die Vergabestelle die zur Abgabe eines Angebots
  aufzufordernden Bewerber auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am
  Besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird die Vergabestelle die
  Eignungsvoraussetzungen gewichten und bewerten. Hierzu wird die
  Vergabestelle eine Bewertungsmatrix mit nachfolgend benannten Punkten und
  Gewichtungen verwenden, bei der ein Bewerber max. 1 000 Punkte erreichen
  kann. Von diesen 1 000 Punkten entfallen:
  max. 600 Punkte auf die Bewertung der Referenzen bezogen auf die zu
  erbringenden Leistungen gemäß Ziff. III.2.3 Nr. 1.1; bewertet wird der
  Umfang mit dem Gewichtungsfaktor 70, die Aktualität mit dem
  Gewichtungsfaktor 10 und die Art/ Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem
  Gewichtungsfaktor 40,
  max. 200 Punkte auf die Bewertung der personellen Ausstattung und
  Leistungsfähigkeit sowie der technischen Ausstattung und sonstigen
  technischen Leistungsfähigkeit gem. Ziff. III.2.3 Nr. 2; bewertet wird die
  personelle Ausstattung mit dem Gewichtungsfaktor 20, die technische
  Ausrüstung mit dem Gewichtungsfaktor 10 und das Qualitäts- und
  Arbeitssicherheitsmanagement/ Zertifizierung mit dem Gewichtungsfaktor 10,
  max. 200 Punkte auf die Bewertung der persönlichen Lage, der
  wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gem. Ziff. III.2.1
  und III.2.2; bewertet wird die Bankauskunft mit dem Gewichtungsfaktor 10,
  die durchschnittliche Umsatzrentabilität mit dem Gewichtungsfaktor 13, die
  durchschnittliche Fremdkapitalquote mit dem Gewichtungsfaktor 13, der
  Handelsregisterauszug mit dem Gewichtungsfaktor 2 und die Eigenerklärung
  zur persönlichen Lage mit dem Gewichtungsfaktor 2.
  Jedes vorgenannte Bewertungskriterium wird mit 0 - 5 Punkten bewertet und
  mit den vorgenannten Gewichtungen multipliziert. Der Bewerber erhält:
  0 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen
  Eignungsvoraussetzung in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind
  oder der Teilnahmeantrag keine wertungsfähige Aussage enthält.
  1 Punkt, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen
  Eignungsvoraussetzung insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen
  aufweisen.
  2 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen
  Eignungsvoraussetzung weitreichend bzw. gewichtige Defizite und Schwächen
  aufweisen oder der Teilnahmeantrag nur wenige wertungsfähige Aussagen
  enthält.
  3 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen
  Eignungsvoraussetzung mehrere bzw. nicht lediglich geringfügige Defizite
  und Schwächen aufweisen.
  4 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen
  Eignungsvoraussetzung vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen
  aufweisen.
  5 Punkte, wenn der Bewerber die jeweiligen Eignungsvoraussetzungen
  vollständig und uneingeschränkt erfüllt.
  Für die v.g. durchschnittliche Umsatzrentabilität werden folgende Punkte
  vergeben: 5 Punkte bei > 3 %; 4 Punkte bei > 2 bis 
  1 bis  0 bis  60 bis  70 bis  80 bis  90 % bis  96 %.
  Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag
  eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung
  haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem
  Teilnahmeantrag ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf.
  erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten.
  Zu Ziff. II.3: Die hier benannten Termine beschreiben die voraussichtliche
  Vertragslaufzeit.
  Weitere Hinweise:
  Der Auftraggeber wird maximal fünf Bewerber/Bewerbergemeinschaften für
  das weitere Verfahren auswählen. In Abhängigkeit von der geforderten
  Qualifikation der Bewerber/Bewerbergemeinschaften können jedoch auch
  weniger Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufgefordert
  werden,
  Die Baumaßnahme findet in einem besonderen infrastrukturellen Umfeld
  statt. Im Hinblick auf die Großbaustelle BBI sind diverse
  Rahmenbedingungen für die Bauerrichtung zu beachten. Dies betrifft
  insbesondere die Rahmenbedingungen während des Errichtungsprozesses, die
  Einhaltung einer Logistik- und Baustellenordnung (LoBO) für alle auf den
  Baufeldern beteiligten Unternehmen mit vorgegebenen Baufeldern, Baustraßen
  und logistischen Rahmenbedingungen, z.B. den Bezug von Medien an
  vorgegebenen Stellen,
  Der Vertragspartner ist verpflichtet, die auf der Baustelle im Rahmen
  der Erbringung seiner Leistungen anfallenden Abfallstoffe ausschließlich
  von der Zentralen Abfallversorgung BBI, die von der Fa. AWU Wildau GmbH in
  15711 Königs Wusterhausen betrieben wird, entsorgen zu lassen. Die
  Vertragsbedingungen und die Preisliste für die Entsorgung der Abfallstoffe
  werden den Bietern im Rahmen der Angebotsaufforderung zur Verfügung
  gestellt,
  Der Auftraggeber behält sich vor, den Vertragspartner zu verpflichten,
  den für die Ausführung benötigten Beton von der zentralen Beton- und
  Asphaltversorgung BBI, die von der Fa. Becker Bau GmbH & Co. KG in 24619
  Bornhöved betrieben wird, zu beziehen. Eine entsprechende Verpflichtung
  würde nicht für Fertigteile gelten. Die Vertragsbedingungen und die
  Preislisten für den Bezug des Betons werden den Bietern mit der
  Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt,
  Die zu errichtenden Gebäude gehören zu den Drittinvest-Objekten BBI. Der
  Auftraggeber behält sich daher vor, den Vertrag durch eine Leasing- oder
  Finanzierungsobjektgesellschaft übernehmen zu lassen und selbst die Rolle
  eines Erbbaurechtsgebers/ Mieters oder Leasingnehmers einzunehmen. Die
  Verdingungsunterlagen werden eine Befugnis des Auftraggebers zur
  Vertragsüberleitung vorsehen,
  Postanschrift und Besucheranschrift des Auftraggebers: siehe Ziff. I.1,
  Die Vergabestelle betreibt einen Flughafen und ist daher auf dem Gebiet
  des Verkehrs tätig. Demzufolge erfolgt die Ausschreibung durch die
  Vergabestelle als Sektorenauftraggeberin i.S.d. § 98 Nr. 4 GWB nach den
  Regelungen der Sektorenverordnung (SektVO) vom 23.9.2009
  (Verhandlungsverfahren),
  Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der
  vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die
  Bekanntmachung in zusätzlichen weiteren Bekanntmachungsmedien verlautbart
  wird und der Bekanntmachungstext in dieser zusätzlichen Bekanntmachung
  nicht vollständig, unrichtig verändert oder mit weiteren Angaben
  wiedergegeben wird.
  VI.4)  RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
  VI.4.1)  Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des
  Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und
  Technologie, Heinrich-Mann-Allee 107, D-14473 Potsdam.
  VI.5)  TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 30.9.2009.
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             Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for:
       The Office for Official Publications of the European Communities
                The Federal Office of Foreign Trade Information
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