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Ausschreibung: Dienstleistungen von Ingenieurbüros - DE-Murrhardt
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Technische Beratung und Konstruktionsberatung
Beratung im Tief- und Hochbau
Planungsleistungen im Bauwesen
Planungsleistungen für Brücken
Planungsleistungen für Dämme
Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Bauaufsicht
Baustellenüberwachung
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dienstleistungen im Elektrobereich
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Dokument Nr...: 130330-2018 (ID: 2018032409175854431)
Veröffentlicht: 24.03.2018
*
DE-Murrhardt: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2018/S 59/2018 130330
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Wasserverband Murrtal
Marktplatz 10
Murrhardt
71540
Deutschland
Kontaktstelle(n): Rainer Braulik
Telefon: +49 7192213-300
E-Mail: [1]r.braulik@murrhardt.de
Fax: +49 7192213-399
NUTS-Code: DE116
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse:
[2]https://www.murrhardt.de/de/Rathaus/Verb%C3%A4nde-und-Beteiligungen/
Wasserverband-Murrtal
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://vof.istw.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
ISTW Planungsgesellschaft mbH
Franckstraße 4
Ludwigsburg
71636
Deutschland
Kontaktstelle(n): Thilo Seitz
Telefon: +49 714124236-18
E-Mail: [4]seitz@istw.de
Fax: +49 714124236-99
NUTS-Code: DE115
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [5]http://www.istw.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Wasserverband Murrtal Geschäftsstelle
Marktplatz 10
Murrhardt
71540
Deutschland
Kontaktstelle(n): Rainer Braulik
Telefon: +49 7192213-300
E-Mail: [6]r.braulik@murrhardt.de
Fax: +49 7192213-399
NUTS-Code: DE116
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse:
[7]https://www.murrhardt.de/de/Rathaus/Verb%C3%A4nde-und-Beteiligungen/
Wasserverband-Murrtal
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt
Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Ingenieurleistungen HRB Oppenweiler
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:
Der Wasserverband Murrtal beabsichtigt den Bau des
Hochwasserrückhaltebeckens Oppenweiler. Der dafür notwendige
Planfeststellungsbeschluss liegt vor. Mit dem Regierungspräsidium
Stuttgart wurde eine Vereinbarung über die gemeinsame Planung, Vergabe,
Bau und Unterhaltung des HRB geschlossen.
Benötigt werden die weiteren Planungsleistungen bis zur Fertigstellung
des Bauvorhabens. Dies sind:
Los 1: Objektplanung Ingenieurbauwerke und Objektplanung
Verkehrsanlagen (Lph 5-9, sowie örtliche Bauüberwachung);
Los 2: Fachplanung Tragwerksplanung (Lph 2-6);
Los 3: Fachplanung Technische Ausrüstung (Lph 5-9) für die
Anlagengruppen 1, 4, 5 und 7.
Die Gesamtkosten für das Becken liegen voraussichtlich bei fast 20
Millionen Euro. Es ist als offenes Erdbecken konzipiert und hat ein
Rückhaltevolumen von 850 000 Kubikmetern bei einer Staufläche von 495
000 qm sowie eine Regelabgabe von 121 cbm/s. Das HRB ist gemäß
Klassifizierung nach DIN 19 700 ein mittleres Becken.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 3
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
Ingenieurleistungen HRB Oppenweiler Objektplanung Ingenieurbauwerke
und Verkehrsanlagen, örtliche Bauüberwachung
Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71310000
71311000
71320000
71322300
71322400
71322500
71520000
71521000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE116
Hauptort der Ausführung:
Oppenweiler
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Ausgehend von den Vorgaben der Planfeststellung sollen die
Planungsleistungen von der Ausführungsplanung über die Ausschreibung
und die Bauphase bis zur Fertigstellung vergeben werden. Dies umfasst
alle für das HRB benötigten Bauteile. Allerdings werden Umverlegungen
von bestehenden Leitungen (Kanalisation, Wasser, Strom, Kabel usw.)
möglicherweise durch die jeweiligen Leitungsträger / Eigentümer
erfolgen. Gleiches gilt für einzelne spezielle Maßnahmen des
Objektschutzes gegen Hochwasser.
Benötigt werden folgende Leistungen:
Objektplanung Ingenieurbauwerke nach dem Leistungsbild in § 43 HOAI
von der Ausführungsplanung (Lph5) bis zur Objektbetreuung (Lph9),
Objektplanung Verkehrsanlagen nach dem Leistungsbild in § 47 HOAI von
der Ausführungsplanung (Lph5) bis zur Objektbetreuung (Lph9),
Besondere Leistung: Örtliche Bauüberwachung,
Besondere Leistung: Definition und Mitwirkung bei der Vergabe von
zusätzlichen Leistungen Dritter (z. B. im Bereich Geotechnik und
Vermessung),
Besondere Leistung: Erstellung Bestandsdokumentation inklusive aller
Bauwerksbücher und Betriebsanweisungen.
Es wird eine stufenweise Beauftragung erfolgen.
Für die örtliche Bauüberwachung wird eine Präsenz auf der Baustelle an
mindestens drei Tagen pro Woche vorausgesetzt. Bauoberleitung, örtliche
Bauüberwachung der Objektplanung und Bauüberwachung der Fachplanung
haben durch verschiedene, darauf spezialisierte Personen zu erfolgen.
Alle Inhalte und Entscheidungen zu Planung und Bauausführung sind nicht
nur mit dem AG, sondern auch mit dem RP Stuttgart abzustimmen.
Das HRB Oppenweiler wird als offenes Erdbecken ausgeführt. Zur
Ableitung des Wassers der Murr im Hochwasserfall wird ein
leistungsfähiges Umgehungsgerinne erstellt. Dieses durchfließt den
Einstauraum und das Rückhaltebauwerk. Die Murr wird von Ihrem
bisherigen Verlauf nach Süden abgeschwenkt und zum geplanten
Schlauchwehr geführt. Im Hochwasserfall wird das Schlauchwehr abgesenkt
und das Wasser der Murr läuft über das Umgehungsgerinne zum
Rückhaltebauwerk. Von dort verläuft das Umgehungsgerinne nach Westen
und gelangt in das heutige Flussbett. Das als Trockenbecken konzipierte
Rückhaltebauwerk verzichtet auf Dauerstaubereiche. Dieser im Bestand
als Wiese und Acker genutzte Staubereich bleibt durch die Baumaßnahme
in seiner Nutzung im Wesentlichen unverändert.
Der neue Verlauf der Murr führt durch eine neue Verdolung unter dem
geplanten Dammbauwerk hindurch. Am Einlauf ist ein Feinrechen
vorgesehen. Mit einem Sohlsprung von rund einem Meter ist diese somit
für Kleinlebewesen und Wirbellose nur schwer zu überwinden. Die
Funktion der Durchgängigkeit wird durch das Umgehungsgerinne bzw. die
parallel verlaufende Raue Rampe übernommen. Die Verdolung ist
ausreichend dimensioniert um eine Wassermenge von 3 m^3/s zur Mühle
leiten zu können. Die Steuerung des Abflusses durch die
Mühlkanalverdolung erfolgt durch ein Schütz am Zulauf.
Im Anschluss an die Verdolung verläuft die Murr zurück in ihr
ursprüngliches Bett und im weiteren Verlauf über den heutigen Mühlkanal
wieder bis zur Einmündung in das bestehende Murrbett. Im Bereich der
Rüflensmühle wird die Murr auf einer Länge von ca. 90 m verfüllt.
Das geplante Schlauchwehr ermöglicht den erforderlichen Aufstau für die
Wasserkraftnutzung durch die Rüflensmühle. Die gewässerökologische
Umgehung des Schlauchwehrs erfolgt durch eine raue Rampe. Die
Mindestwassermenge die dauerhaft durch das Umgehungsgerinne geführt
wird beträgt 250 l/s. Zwischen dem Schlauchwehr und dem
Durchlassbauwerk wird ein leistungsfähiges Umgehungsgerinne (Flutmulde)
hergestellt. Das Umgehungsgerinne sorgt, bis zu einem HQ20 Abfluss (=
121 m^3/s) für eine gezielte Ableitung des Murrwassers zum
Durchlassbauwerk.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 30/07/2018
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Kriterium 1: Einhaltung der formellen Anforderungen,
Kriterium 2: Einhaltung der Mindestanforderungen (siehe III.1 ff.),
Kriterium 3: Fachliche Eignung über die Nennung von vergleichbaren
Projekten (mit Fertigstellung in den vergangenen 8 Jahren) in folgenden
Bereichen:
Ausführungsplanung für mittlere HRB mit 20 %,
Vorbereitung der Vergabe für mittlere HRB mit 10 %,
Örtliche Bauüberwachung für mittlere HRB mit 20 %,
Ausführungsplanung Regelungsbauwerke an mittleren HRB mit 20 %,
Vorbereitung der Vergabe für Regelungsbauwerke an mittleren HRB mit
10 %,
Örtliche Bauüberwachung für Regelungsbauwerke an mittleren HRB mit 20
%.
Die detaillierte Beschreibung und Wertung kann dem Antragsmuster sowie
dem Prüf- und Bewertungsbogen entnommen werden, die auf der
Internetseite der Ausschreibung zur Verfügung stehen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
Ingenieurleistungen HRB Oppenweiler Fachplanung: Tragwerksplanung
Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71310000
71311000
71320000
71322300
71322400
71327000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE116
Hauptort der Ausführung:
Oppenweiler
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Ausgehend von den Vorgaben der Planfeststellung sollen die
Planungsleistungen von der Vorplanung über die Ausschreibung und die
Bauphase bis zur Fertigstellung vergeben werden. Dies umfasst alle für
das HRB benötigten Bauteile. Allerdings werden Umverlegungen von
bestehenden Leitungen (Kanalisation, Wasser, Strom, Kabel usw.)
möglicherweise durch die jeweiligen Leitungsträger/Eigentümer erfolgen.
Gleiches gilt für einzelne spezielle Maßnahmen des Objektschutzes gegen
Hochwasser.
Benötigt werden folgende Leistungen:
Fachplanung Tragwerksplanung nach dem Leistungsbild in § 51 HOAI ab
der Vorplanung (Lph 2) bis zur Vorbereitung der Vergabe (Lph 6).
Es wird eine stufenweise Beauftragung erfolgen.
Alle Inhalte und Entscheidungen zu Planung und Bauausführung sind nicht
nur mit dem AG, sondern auch mit dem RP Stuttgart abzustimmen.
Das HRB Oppenweiler wird als offenes Erdbecken ausgeführt. Zur
Ableitung des Wassers der Murr im Hochwasserfall wird ein
leistungsfähiges Umgehungsgerinne erstellt. Dieses durchfließt den
Einstauraum und das Rückhaltebauwerk. Die Murr wird von Ihrem
bisherigen Verlauf nach Süden abgeschwenkt und zum geplanten
Schlauchwehr geführt. Im Hochwasserfall wird das Schlauchwehr abgesenkt
und das Wasser der Murr läuft über das Umgehungsgerinne zum
Rückhaltebauwerk. Von dort verläuft das Umgehungsgerinne nach Westen
und gelangt in das heutige Flussbett.
Der neue Verlauf der Murr führt durch eine neue Verdolung unter dem
geplanten Dammbauwerk hindurch. Am Einlauf ist ein Feinrechen
vorgesehen. Mit einem Sohlsprung von rund einem Meter ist diese somit
für Kleinlebewesen und Wirbellose nur schwer zu überwinden. Die
Funktion der Durchgängigkeit wird durch das Umgehungsgerinne bzw. die
parallel verlaufende raue Rampe übernommen. Die Verdolung ist
ausreichend dimensioniert um eine Wassermenge von 3 m^3/s zur Mühle
leiten zu können. Die Steuerung des Abflusses durch die
Mühlkanalverdolung erfolgt durch ein Schütz am Zulauf.
Im Anschluss an die Verdolung verläuft die Murr zurück in ihr
ursprüngliches Bett und im weiteren Verlauf über den heutigen Mühlkanal
wieder bis zur Einmündung in das bestehende Murrbett. Im Bereich der
Rüflensmühle wird die Murr auf einer Länge von ca. 90 m verfüllt.
Das geplante Schlauchwehr ermöglicht den erforderlichen Aufstau für die
Wasserkraftnutzung durch die Rüflensmühle. Die gewässerökologische
Umgehung des Schlauchwehrs erfolgt durch eine raue Rampe. Die
Mindestwassermenge die dauerhaft durch das Umgehungsgerinne geführt
wird beträgt 250 l/s. Zwischen dem Schlauchwehr und dem
Durchlassbauwerk wird ein leistungsfähiges Umgehungsgerinne (Flutmulde)
hergestellt. Das Umgehungsgerinne sorgt, bis zu einem HQ20 Abfluss (=
121 m^3/s) für eine gezielte Ableitung des Murrwassers zum
Durchlassbauwerk.
Insgesamt sind zahlreiche Bauwerke und auch Dämme vorgesehen die eine
Tragwerksplanung / einen Standsicherheitsnachweis notwendig machen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 30/07/2018
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Kriterium 1: Einhaltung der formellen Anforderungen,
Kriterium 2: Einhaltung der Mindestanforderungen (siehe III.1 ff.),
Kriterium 3: Fachliche Eignung über die Nennung von vergleichbaren
Projekten der Tragwerksplanung (mit Fertigstellung in den vergangenen 8
Jahren) in folgenden Bereichen:
Tragwerksplanung (Fachplanung Leistungsphase 5 nach § 51 HOAI) für
Regelungsbauwerke an mittleren HRB mit 60 %,
Tragwerksplanung/Standsicherheitsnachweis (Fachplanung Leistungsphase
5 nach § 51 HOAI) für Dämme an klassifizierten
Hochwasserschutzeinrichtungen mit 40 %.
Die detaillierte Beschreibung und Wertung kann dem Antragsmuster sowie
dem Prüf- und Bewertungsbogen entnommen werden, die auf der
Internetseite der Ausschreibung zur Verfügung stehen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
Ingenieurleistungen HRB Oppenweiler Fachplanung: Technische
Ausrüstung
Los-Nr.: 3
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71310000
71311000
71314100
71320000
71321000
71322000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE116
Hauptort der Ausführung:
Oppenweiler
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Ausgehend von den Vorgaben der Planfeststellung sollen die
Planungsleistungen von der Ausführungsplanung über die Ausschreibung
und die Bauphase bis zur Fertigstellung vergeben werden. Dies umfasst
alle für das HRB benötigten Bauteile. Allerdings werden Umverlegungen
von bestehenden Leitungen (Kanalisation, Wasser, Strom, Kabel usw.)
möglicherweise durch die jeweiligen Leitungsträger/Eigentümer erfolgen.
Gleiches gilt für einzelne spezielle Maßnahmen des Objektschutzes gegen
Hochwasser.
Benötigt werden folgende Leistungen:
Fachplanung Technische Ausrüstung nach dem Leistungsbild in § 55 HOAI
von der Ausführungsplanung (Lph5) bis zur Objektbetreuung (Lph9) für
die Anlagengruppen 1, 4, 5 und 7.
Es wird eine stufenweise Beauftragung erfolgen.
Alle Inhalte und Entscheidungen zu Planung und Bauausführung sind nicht
nur mit dem AG, sondern auch mit dem RP Stuttgart abzustimmen.
Das HRB Oppenweiler wird als offenes Erdbecken ausgeführt. Zur
Ableitung des Wassers der Murr im Hochwasserfall wird ein
leistungsfähiges Umgehungsgerinne erstellt. Dieses durchfließt den
Einstauraum und das Rückhaltebauwerk. Die Murr wird von Ihrem
bisherigen Verlauf nach Süden abgeschwenkt und zum geplanten
Schlauchwehr geführt. Im Hochwasserfall wird das Schlauchwehr abgesenkt
und das Wasser der Murr läuft über das Umgehungsgerinne zum
Rückhaltebauwerk. Von dort verläuft das Umgehungsgerinne nach Westen
und gelangt in das heutige Flussbett.
Der neue Verlauf der Murr führt durch eine neue Verdolung unter dem
geplanten Dammbauwerk hindurch. Am Einlauf ist ein Feinrechen
vorgesehen. Die Funktion der Durchgängigkeit wird durch das
Umgehungsgerinne bzw. die parallel verlaufende Raue Rampe übernommen.
Die Verdolung ist ausreichend dimensioniert um eine Wassermenge von 3
m^3/s zur Mühle leiten zu können. Die Steuerung des Abflusses durch die
Mühlkanalverdolung erfolgt durch ein Schütz am Zulauf.
Im Anschluss an die Verdolung verläuft die Murr zurück in ihr
ursprüngliches Bett und im weiteren Verlauf über den heutigen Mühlkanal
wieder bis zur Einmündung in das bestehende Murrbett. Im Bereich der
Rüflensmühle wird die Murr auf einer Länge von ca. 90 m verfüllt.
Das geplante Schlauchwehr ermöglicht den erforderlichen Aufstau für die
Wasserkraftnutzung durch die Rüflensmühle. Die gewässerökologische
Umgehung des Schlauchwehrs erfolgt durch eine Raue Rampe. Die
Mindestwassermenge die dauerhaft durch das Umgehungsgerinne geführt
wird beträgt 250 l/s. Zwischen dem Schlauchwehr und dem
Durchlassbauwerk wird ein leistungsfähiges Umgehungsgerinne (Flutmulde)
hergestellt. Das Umgehungsgerinne sorgt, bis zu einem HQ20 Abfluss (=
121 m^3/s) für eine gezielte Ableitung des Murrwassers zum
Durchlassbauwerk.
Die verschiedenen Elemente der Mess- und Steuertechnik sind in einer
Steuerzentrale zusammenzuführen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 30/07/2018
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Kriterium 1: Einhaltung der formellen Anforderungen,
Kriterium 2: Einhaltung der Mindestanforderungen (siehe III.1 ff.),
Kriterium 3: Fachliche Eignung über die Nennung von vergleichbaren
Projekten (mit Fertigstellung in den vergangenen 8 Jahren) in folgenden
Bereichen:
Ausführungsplanungen der technischen Ausrüstung (Fachplanung
Leistungsphase 5 nach § 55 HOAI) für mittlere Hochwasserrückhaltebecken
(gemäß Klassifizierung in DIN 19700-12) mit mindestens den
Anlagengruppen 1, 4, 5 und 7 mit 30 %,
Objektüberwachungen der technischen Ausrüstung (Fachplanung
Leistungsphase 8 nach § 55 HOAI) für mittlere Hochwasserrückhaltebecken
(gemäß Klassifizierung in DIN 19700-12) mit mindestens den
Anlagengruppen 1, 4, 5 und 7 mit 20 %,
Ausführungsplanungen der technischen Ausrüstung (Fachplanung
Leistungsphase 5 nach § 55 HOAI) für Regelungsbauwerke an mittleren
Hochwasserrückhaltebecken (gemäß Klassifizierung in DIN 19700-12) mit
30 %,
Objektüberwachungen der technischen Ausrüstung (Fachplanung
Leistungsphase 8 nach § 55 HOAI) für Regelungsbauwerke an mittleren
Hochwasserrückhaltebecken (gemäß Klassifizierung in DIN 19700-12) mit
20 %.
Die detaillierte Beschreibung und Wertung kann dem Antragsmuster sowie
dem Prüf- und Bewertungsbogen entnommen werden, die auf der
Internetseite der Ausschreibung zur Verfügung stehen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
A) Aktueller Nachweis (ausgestellt nach dem 1.1.2018) über die
Rechtsform und die Unterschriftsberechtigung des Antragstellers bei
Bewerber- /Bietergemeinschaften für alle Mitglieder (in der Regel durch
Auszug aus dem Handelsregister bei ausländischen Bewerbern durch eine
Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes bei
Unternehmen, die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o. ä.
verpflichtet sind durch Eigenerklärung).
Aus dem Nachweis muss zweifelsfrei hervorgehen, dass die Person/die
Personen welche den Antrag/die Erklärungen abgegeben haben berechtigt
sind Rechtsgeschäfte für den Antragsteller zu tätigen.
B) Es ist eine Erklärung vorzulegen (bei Bewerber-/Bietergemeinschaften
für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124
GWB bestehen (Die vorbereitete Erklärung ist in dem zur Verfügung
stehenden Antragsmuster enthalten).
C) Nachweis gemäß VgV § 73 (3), dass die Leistungen unabhängig von
Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden (Die vorbereitete
Erklärung ist in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten).
D) Nachweis der Berufsqualifikation als Eignung gem. VgV § 75 (2) für
den Beruf des Beratenden Ingenieurs oder Ingenieurs (Die
vorbereitete Erklärung ist in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster
enthalten).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Die nachfolgend geforderten Erklärungen der Buchstaben B bis G sind in
dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten.
A) Nachweis (ausgestellt nach dem 1.1.2018) einer
Berufshaftpflichtversicherung bei Personenschäden und sonstige Schäden.
Die Summen gelten je Schadensfall (zweifach maximiert). Die
schriftliche Bestätigung der Versicherung des Antragstellers, die
Berufshaftpflichtdeckung auf die geforderten Deckungssummen im
Auftragsfall anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen
Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend;
B) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von
allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben in der die Bildung
einer Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt ist,
in der alle Mitglieder aufgeführt sind, in welcher der bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist und dass der bevollmächtigte Vertreter die
Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Ein
Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft im
Vergabeverfahren ist nicht zugelassen. Es wird eine
gesamtschuldnerische Haftung verlangt. Bei Auftragserteilung ist ein
Nachweis über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung
vorzulegen;
C) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob der Bewerber
den Auftrag mithilfe von Unterauftragnehmern erbringen möchte und, wenn
ja, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Mit dem Antrag
ist durch eine Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer
nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung
stehen;
D) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob dritte
Unternehmen aufseiten des Antragstellers an der Ausführung beteiligt
sein werden (Eignungsleihe). Mit dem Antrag ist durch eine
Verpflichtungserklärung der dritten Unternehmen nachzuweisen, dass
diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen und im Rahmen
der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe mithaften;
E) Der Teilnahmeantrag muss eine Verpflichtungserklärung enthalten, für
öffentliche Aufträge, welche vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasst
werden;
F) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über den Jahresumsatz
(brutto) des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags
für die letzten 3 Geschäftsjahre enthalten;
G) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über die durchschnittliche
Anzahl der Beschäftigten des Bewerbers in Bezug auf den
Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3 Geschäftsjahre
enthalten.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu A) Ausschlusskriterium: Mindestens nachzuweisende Deckungssumme der
Berufshaftpflichtversicherung:
Los 1: 3 000 000 EUR bei Personenschäden/3 000 000 EUR für sonstige
Schäden;
Los 2: 3 000 000 EUR bei Personenschäden/3 000 000 EUR für sonstige
Schäden;
Los 3: 1 500 000 EUR bei Personenschäden/1 000 000 EUR für sonstige
Schäden.
Zu F) Ausschlusskriterium: Geforderter durchschnittlicher Jahresumsatz
in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3
Geschäftsjahre mindestens:
Los 1: 312 000 EUR;
Los 2: 169 000 EUR;
Los 3: 127 000 EUR.
Zu G) Ausschlusskriterium: Geforderte durchschnittliche Anzahl von
Beschäftigten in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die
letzten 3 Jahre mindestens:
Los 1: 3 Personen;
Los 2: 2 Personen;
Los 3: 2 Personen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Nachweis der fachlichen Eignung über die Angabe von vorhandenen
Fach-/Führungskräften und durchgeführten Projekten gemäß den
nachfolgend genannten Mindestkriterien. Die nachfolgend geforderten
Erklärungen sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster zum
Ausfüllen enthalten.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Für Los 1:
1-A) Nachweis von 2 Fachkräften mit jeweils mindestens 5-jähriger
Berufserfahrung im Bereich Planung (Objektplanung, Leistungsphase 5)
von mittleren Hochwasserrückhaltebecken (gemäß Klassifizierung in DIN
19700-12).
1-B) Nachweis von 1 Fachkraft mit mindestens 5-jähriger Berufserfahrung
im Bereich der Planung (Objektplanung, Leistungsphase 5) von
Regelungsbauwerken an mittleren Hochwasserrückhaltebecken (gemäß
Klassifizierung in DIN 19700-12).
1-C) Nachweis von 2 Fachkräften mit jeweils mindestens 5-jähriger
Berufserfahrung im Bereich Bauüberwachung von Gewässerbaumaßnahmen und
Ingenieurbauwerken.
1-D) Nachweis von 1 Fachkraft mit mindestens 5-jähriger Berufserfahrung
für den Bereich als Führungskraft für die Leitung des Planungsteams.
1-E) Nachweis einer abgeschlossenen Planung (Objektplanung,
Leistungsphase 5) für ein mittleres HRB (gemäß Klassifizierung in DIN
19700-12) in den letzten 8 Jahren.
1-F) Nachweis einer abgeschlossenen Planung (Objektplanung,
Leistungsphase 5) eines Regelungsbauwerks für ein mittleres HRB (gemäß
Klassifizierung in DIN 19700-12) in den letzten 8 Jahren.
1-G) Nachweis einer abgeschlossenen Vorbereitung der Vergabe
(Objektplanung, Leistungsphase 6) für ein mittleres HRB (gemäß
Klassifizierung in DIN 19700-12) in den letzten 8 Jahren.
1-H) Nachweis einer abgeschlossenen örtlichen Bauüberwachung für ein
mittleres HRB (gemäß Klassifizierung in DIN 19700-12) in den letzten 8
Jahren.
Für Los 2:
2-A) Nachweis von 2 Fachkräften mit jeweils mindestens 5-jähriger
Berufserfahrung im Bereich Fachplanung Tragwerksplanung an
Ingenieurbauwerken.
2-B) Nachweis einer abgeschlossenen Tragwerksplanung (Fachplanung
Leistungsphase 5 nach § 51 HOAI) für ein Regelungsbauwerk an einem
mittleren HRB (gemäß Klassifizierung in DIN 19700-12) in den letzten 8
Jahren.
2-C) Nachweis einer abgeschlossenen Tragwerksplanung /
Standsicherheitsnachweis (Fachplanung Leistungsphase 5 nach § 51 HOAI)
für Dämme an klassifizierten Hochwasserschutzeinrichtungen in den
letzten 8 Jahren.
Für Los 3:
3-A) Nachweis von 2 Fachkräften mit jeweils mindestens 5-jähriger
Berufserfahrung im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung im Bereich
der Wasserwirtschaft.
3-B) Nachweis einer abgeschlossenen Ausführungsplanung der technischen
Ausrüstung (Fachplanung Leistungsphase 5 nach § 55 HOAI) für mittlere
Hochwasserrückhaltebecken (gemäß Klassifizierung in DIN 19700-12) mit
mindestens den Anlagengruppen 1, 4, 5 und 7 in den letzten 8 Jahren.
3-C) Nachweis einer abgeschlossenen Objektüberwachung der technischen
Ausrüstung (Fachplanung Leistungsphase 8 nach § 55 HOAI) für mittlere
Hochwasserrückhaltebecken (gemäß Klassifizierung in DIN 19700-12) mit
mindestens den Anlagengruppen 1, 4, 5 und 7 in den letzten 8 Jahren.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
A) Die Sprache im Projekt ist Deutsch;
B) Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung, entsprechend den
Leistungsphasen der HOAI;
C) Es gelten:
C1) Allgemeine Vertragsbestimmungen für
Architekten-/Ingenieurleistungen AVB (Boorberg Verlag 03/2016);
C2) Zusätzliche Vertragsbestimmungen für
Architekten-/Ingenieurleistungen ZVB -(Boorberg Verlag 03/2016);
C3) Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Tariftreue- und
Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und
Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg
(Landestariftreue- und Mindestlohngesetz LTMG) BVB Mindestentgelt
(Boorberg Verlag 03/2016).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [8]2017/S 249-525282
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/04/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 14/05/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Alle Informationen zum Vergabeverfahren finden sich unter
[9]http://vof.istw.de
A) Der Auftraggeber wird für den Bieter, dessen Angebot beauftragt
werden soll, ggf. also für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft,
dritte Unternehmen (Eignungsleihe) oder Unterauftragnehmer, einen
Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt
der Justiz anfordern;
B) Alle Erklärungen und Nachweise sind bis zum genannten Schlusstermin
vorzulegen. Die ausschreibende Stelle behält sich vor, nicht eindeutige
Informationen/Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern. Der
Antragsteller trägt die alleinige Verantwortung, dass alle geforderten
Unterlagen dem Angebot beiliegen und das Angebot rechtzeitig bei der
ausschreibenden Stelle vorliegt. Nach dem Termin eingehende Anträge
werden nicht zum Teilnahmewettbewerb zugelassen;
C) Bewerber werden gebeten ihren Teilnahmeantrag in Form des
ausgefüllten Musterantrags samt der notwendigen Anlagen (siehe
[10]http://vof.istw.de) vorzulegen. Hierdurch wird das Ausfüllen
erleichtert und Fehler beim Antragsteller vermieden. Die Angaben zu
III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
werden erst im Verhandlungsverfahren abgefragt;
D) Der Teilnahmeantrag muss mit rechtsverbindlicher Unterschrift
versehen sein (original Unterschrift einer Person die nachweislich
siehe III.1.1- berechtigt ist Rechtsgeschäfte für den Bewerber zu
tätigen, bzw. durch die von Bewerber-/Bietergemeinschaften bestimmte
Person);
E) Alle Angaben des Antragstellers haben in deutscher Sprache zu
erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch
amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen
können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden;
F) Unterlagen die über die ausdrücklich verlangten Angaben und
Nachweise hinausgehen, sind nicht erwünscht und werden bei der
Bewertung nicht berücksichtigt;
G) Die Antragsunterlagen sind ausschließlich in Papierform DIN A4
(möglichst in einem Schnellhefter keine Ordner) und auf dem Postweg
einzureichen;
H) Die Antragsunterlagen sind mit der vorbereiteten Kennzeichnung
(erhältlich auf der oben angegebenen Internetseite) zu versehen;
I) Die Antragsunterlagen verbleiben zur Dokumentation des
Vergabeverfahrens beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;
J) Alle Fragen zum Verfahren werden ausschließlich schriftlich, per
E-Mail an [11]seitz@istw.de, angenommen. Eingegangene Fragen werden
zentral beantwortet. Alle eingegangenen Fragen und die zugehörigen
Antworten werden (anonym) auf der Internetseite der Ausschreibung allen
Interessenten zur Verfügung gestellt. Dadurch haben alle Interessenten
dieselben Informationen/Grundlagen für ihre Antragstellung. Auf anderem
Weg eingehende Fragen werden nicht beantwortet, es wird immer auf den
aufgezeigten Weg über die E-Mail verwiesen. Interessenten haben sich
daher selbstständig über den aktuellen Stand dieses Dokuments und der
Informationen auf der Internetseite zu informieren.
K) Alle Antragsteller werden schriftlich über die Entscheidung zu ihrem
Teilnahmeantrag informiert. Dies geschieht in der Regel spätestens 2
Wochen nach dem Termin für den spätestens Eingang des Antrags.
L) An den bisherigen Planungen waren verschiedene Büros beteiligt.
Wesentliche Leistungen dazu kommen von folgenden Büros:
Ingenieurbüro Frank GmbH, Schlachthofstraße 6, 71522 Backnang für die
Objektplanung bis zur Genehmigungsplanung;
Ingenieurbüro Winkler und Partner GmbH, Schlossstraße 59A, 70176
Stuttgart für die Flussgebietsuntersuchung, Hochwasserschutzkonzept
sowie hydrologische Untersuchungen zum geplanten
Hochwasserrückhaltebecken Oppenweiler.
Die erarbeiteten Unterlagen werden den ausgewählten Bietern für die
Angebotserstellung zur Verfügung gestellt. Dadurch werden alle Bieter
gleichgestellt. Die beiden genannten Büros dürfen sich daher am
Vergabeverfahren beteiligen, sind aber nicht vorab für das
Verhandlungsverfahren ausgewählt.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Kapellenstr. 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 721926-0
E-Mail: [12]poststelle@rpk.bwl.de
Fax: +49 721926-3985
Internet-Adresse:[13]http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131
/index.html
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Kapellenstr. 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 721926-0
E-Mail: [14]poststelle@rpk.bwl.de
Fax: +49 721926-3985
Internet-Adresse:[15]www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.
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VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/03/2018
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References
1. mailto:r.braulik@murrhardt.de?subject=TED
2. https://www.murrhardt.de/de/Rathaus/Verb%C3%A4nde-und-Beteiligungen/Wasserverband-Murrtal
3. http://vof.istw.de/
4. mailto:seitz@istw.de?subject=TED
5. http://www.istw.de/
6. mailto:r.braulik@murrhardt.de?subject=TED
7. https://www.murrhardt.de/de/Rathaus/Verb%C3%A4nde-und-Beteiligungen/Wasserverband-Murrtal
8. http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:525282-2017:TEXT:DE:HTML
9. http://vof.istw.de/
10. http://vof.istw.de/
11. mailto:seitz@istw.de?subject=TED
12. mailto:poststelle@rpk.bwl.de?subject=TED
13. http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html
14. mailto:poststelle@rpk.bwl.de?subject=TED
15. http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html
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