Ausschreibung: Medienversorgung nutzungsspez. Anlagen, Detektorlabor - DE-Hamburg
Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
Dokument Nr...: 849333-2017 (ID: 2017050805463101702)
Veröffentlicht: 08.05.2017
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  Medienversorgung nutzungsspez. Anlagen, Detektorlabor
Bekanntmachung Öffentliche Ausschreibung C2023-17
Gemäß VOB/A, 12(1)
a) Auftraggeber: Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY Hausanschrift: Notkestraße 85 22607 Hamburg Briefpost: 22603 Hamburg
Tel.: (040) 8998-2480 Fax: (040) 8998-4009
b) Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung nach VOB Teil A ( 3 (1))
c) Elektronische Auftragsvergabe: entfällt, Elektronisch übermittelte Angebote können nicht angenommen und gewertet werden.
d) Art des Auftrags: Einheitspreisvertrag
e) Ort der Ausführung: Betriebsgelände Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg
f) Art und Umfang der Leistung:
Das Deutsche Elektronen-Synchrotron errichtet zurzeit die sogenannten Detector Assembly Facility, die aus einem ca. 270m2
großen Reinraum und mehreren Laborräumen besteht. Teil dieser Ausschreibung ist die Medienversorgung des Gebäudes. Sie
beinhaltet die Versorgung mit hochreinem und partikelarmem Stickstoff, entsprechend der Qualität 5.6, sowie dem Aufbau von
Rohrleitungssystemen für Vakuum, Druckluft und Kühlwasser. Diese Anforderungen führen zu verzweigten Rohrleitungssystemen
und verschiedenen Entnahmestellen.
Abgesehen vom Kühlwassersystem bestehen die Rohrleitungen aus nahtlosen Edelstahlrohren, die mit einem
Orbital-Schweißautomaten verschweißt werden. Das Druckluftsystem muss den Anforderungen der ISO 8573-1:2010 Druckluftklasse
[1:1:1] entsprechen. Zum Nachweis der geforderten Qualität werden für das gesamte zu installierende Leitungssystem
umfangreiche Prüfungen und Analysen gefordert.
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn Planungsleistungen gefordert werden: entfällt
h) Losweise Vergabe: Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen.
i) Ausführungsfristen für die Baumaßnahme:
Beginn der Ausführung: spätestens 12 Werktage nach Zugang des Auftragsschreibens
Ende der Ausführung: abnahmereif fertig zu stellen innerhalb von 72 Werktagen nach
dem Ausführungsbeginn
j) Änderungsvorschläge oder Nebenangebote
Nebenangebote sind nicht zugelassen.
k) Anforderungen der Unterlagen und Einsichtnahme in weitere Unterlagen unter Angabe der Ausschreibungsnummer C2023-17
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY Notkestraße 85, 22607 Hamburg Tel.: (040) 8998-2480, Fax: (040) 8998-4009, E-mail:
warenwirtschaft.v4sk@desy.de
l) Höhe und Bedingungen für die Zahlung des Betrages, der für die Unterlagen zu entrichten ist: entfällt
m) Bei Teilnahmeantrag: Anträge auf Teilnahme / Angebotsunterlagen können bis zum 26.05.2017 an die unter k) aufgeführte
Anschrift gestellt werden. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden bis zum 29.05.2017 versandt.
n) Frist für den Eingang der Angebote: bis Donnerstag, den 01.06.2017 um 10:00 Uhr im Geb.11a, Zi.012, Kellergeschoss, DESY,
Notkestr. 85, 22607 Hamburg
o) Anschrift: Die Angebote sind im verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung
C2023-17, Angebotstermin: 01.06.2017 Uhrzeit 10:00 Uhr per Post/Boten zu richten an:
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY Briefpost: Notkestraße 85 22607 Hamburg
oder durch persönliche Abgabe bis vor dem Eröffnungstermin einzureichen.
p) Sprache: Die Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen.
q) Eröffnung: Donnerstag, 01.06.2017 um 10:00 Uhr im Geb.11a, Zi.012, Kellergeschoss, DESY, Notkestraße 85, 22607 Hamburg.
Bieter oder ihre Bevollmächtigte können bei der Eröffnung anwesend sein. Die jeweils erforderliche Vollmacht ist zum Termin
mitzubringen.
r) Geforderte Sicherheiten: sind den Ausschreibungsbedingungen zu entnehmen
s) Zahlungsbedingungen: sind den Ausschreibungsbedingungen zu entnehmen
t) Rechtsform einer Bietergemeinschaft: Angabe der gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem
Vertreter.
u) Verlangte Nachweise bzw. Erklärungen:
- Steuerabzugsverfahren bei Bauleistungen: Nach dem Gesetz zur Eindämmung illegaler Betätigung im Baugewerbe vom 30.August
2001 ist der Auftraggeber verpflichtet, ab dem 01.01.2002 von jeder Zahlung 15 v.H. an das für den Auftragnehmer zuständige
Finanzamt abzuführen, wenn der Auftragnehmer vor der Gegenleistung keine Freistellungsbescheinigung vorlegt. Im Rahmen der
Prüfung der Zuverlässigkeit eines Bieters ist es daher notwendig, bei Angebotsabgabe spätestens jedoch bei Auftragserteilung
eine Freistellungsbescheinigung vorzulegen oder die Gründe für die Nichtvorlage mitzuteilen.
- Eignungsnachweise: Der Nachweis der Eignung kann durch einen Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von
Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der
Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 Eigenerklärungen zur Eignung des Vergabehandbuches Bund vorzulegen. Auf
Verlangen sind die entsprechenden Eigenerklärungen durch Vorlage von Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden
soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem.  150a der GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Angebote ohne die verlangten Nachweise / Erklärungen können nicht berücksichtigt werden.
v) Zuschlagsfrist: 30 Tage nach Angebotsfrist.
w) Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße wenden kann: Deutsches
Elektronen-Synchrotron DESY, kaufm. Mitglied des Direktoriums
Source: 4 http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Deutsches-Elektronen-Synchrotron-DESY/2017/05/1937717.html
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