Ausschreibung: Datenverarbeitungsdienste - D-Berlin
Datenverarbeitungsdienste
Dokument Nr...: 191454-2013 (ID: 2013061204105513035)
Veröffentlicht: 12.06.2013
*
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Invalidenstr. 44
Kontaktstelle(n): Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,
Projektträger Jülich
Zu Händen von: Susanne Beermann
10115 Berlin Berlin
DEUTSCHLAND
E-Mail: s.beermann@fz-juelich.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.bmvbs.de
Weitere Auskünfte erteilen: Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,
Projektträger Jülich
Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität,
Fachbereich DEQ 5: Qualitätssicherung, Grundsatzfragen der
Projektförderung
Kontaktstelle(n): Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,
Projektträger Jülich
Zu Händen von: Susanne Beermann
52425 Jülich
DEUTSCHLAND
E-Mail: s.beermann@fz-juelich.de
Internet-Adresse: http://www.fz-juelich.de/ptj/
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
verschicken: Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger
Jülich
Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität,
Fachbereich DEQ 5: Qualitätssicherung, Grundsatzfragen der
Projektförderung
Kontaktstelle(n): Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,
Projektträger Jülich
Zu Händen von: Susanne Beermann
52425 Jülich
DEUTSCHLAND
E-Mail: s.beermann@fz-juelich.de
Internet-Adresse: http://www.fz-juelich.de/ptj/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Vergabestelle:
Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich
Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität,
Fachbereich DEQ 5: Qualitätssicherung, Grundsatzfragen der
Projektförderung
Kontaktstelle(n): Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH,
Projektträger Jülich
Zu Händen von: Susanne Beermann
52425 Jülich
DEUTSCHLAND
E-Mail: s.beermann@fz-juelich.de
Internet-Adresse: http://www.fz-juelich.de/ptj/
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Entwicklung eines Datenerhebungskonzepts und Durchführung eines zentralen
Datenmonitorings für regionale Demonstrationsvorhaben zur Einführung und
Etablierung der Elektromobilität in der Bundesrepublik Deutschland.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 7: Datenverarbeitung und verbundene
Tätigkeiten
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Standort des Auftragnehmers, des Auftraggebers und weitere Orte in
Deutschland.
NUTS-Code DE
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Eine wichtige Option zur Reduktion der Treibhausgasemissionen im Verkehr
und der Abhängigkeit von Energieimporten wird in der Einführung der
Elektromobilität gesehen. Aus diesem Grund wurde von der Bundesregierung
bereits im Jahr 2007 die Elektromobilität zu einem entscheidenden Baustein
zur Erreichung der Klimaschutzziele im Rahmen des Integrierten Energie-
und Klimaschutzprogramms erklärt. Konkrete Maßnahmen wurden 2009 im
Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität festgehalten. So sollen bis
zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen
Deutschlands verkehren. Parallel dazu soll die dafür erforderliche
Infrastruktur aufgebaut werden. Deutschland soll zum Leitmarkt und
Leitanbieter für die Elektromobilität werden. Im Rahmen des
Konjunkturpakets II von 2009 bis 2011 wurde die Förderung der
Elektromobilität als zentraler Schwerpunkt ausgewählt und durch die vier
Bundesministerien BMWi, BMVBS, BMBF und BMU umgesetzt. Ein maßgeblicher
Bestandteil im Bereich der Demonstrationsvorhaben und Flottenversuche war
dabei das vom BMVBS im Jahr 2009 initiierte Programm Elektromobilität in
Modellregionen, welches im Herbst 2011 die Ergebnisse der ersten Phase
präsentieren konnte. Mit der Auswahl von vier Schaufenstern
Elektromobilität im Frühjahr 2012 und der weiteren Förderung von
Modellregionen und -projekten zur Elektromobilität wurden die Aktivitäten
aus dem im Juni 2011 veröffentlichten Regierungsprogramm
Elektromobilität fortgeführt.
In einer Vielzahl an Projekten (ca. 280 Vorhaben in 65 Verbünden in den
Modellregionen und ca. 330 Vorhaben in 72 Verbünden in den Schaufenstern)
wurden und werden zukünftig erhebliche Datenmengen und Ergebnisse
generiert. Die Daten-/Informationsverarbeitung erfolgte bislang auf
unterschiedlichen Ebenen, einerseits innerhalb der Projekte und
Modellregionen selbst sowie andererseits von übergeordneter Stelle für
spezifische Fragestellungen. Die bereits existierende übergreifende
Begleitforschung in den Modellregionen und zukünftig auch in den
Schaufenstern Elektromobilität benötigt eine solide, einheitliche
Datenbasis, mit Hilfe derer übergreifende Erfahrungen und Erkenntnisse
gewonnen, ausgetauscht und verglichen werden können. Diese einheitliche
Datenbasis soll durch den Aufbau und Umsetzung des Datenmonitorings
geschaffen werden, wobei der Austausch mit der übergreifenden
Begleitforschung ein wichtiges Element darstellt. Beschreibung des
Auftragsgegenstandes
Zukünftig sollen die vorhandenen Informationen und Daten (ID) in den
verschiedenen regionalen Demonstrationsvorhaben einheitlich erhoben
werden, um diese flächendeckend, aktuell und standardisiert im vollen
Umfang nutzen zu können. Die ID-Erfassung und verwertung soll durch einen
zentralen Prozess koordiniert und vereinheitlicht werden. Dazu soll ein
zentrales Datenmonitoring eingerichtet werden. Das zentrale
Datenmonitoring ist ein programmübergreifender Bestandteil der Begleit-
und Wirkungsforschung in den jeweiligen regionalen Demonstrationsvorhaben.
Damit wird ressort- als auch programmübergreifend eine einheitliche
Datenerhebung aus den entsprechenden Förderprogrammen des Bundes
gewährleistet. Dies erfordert auf Seiten des Auftragnehmers eine
Organisationsstruktur, die in der Lage ist zu einer abgestimmten
Vorgehensweise bei der Datenerhebung hinsichtlich der verschiedenen
Programme, Akteure und Prozesse zu gelangen. Zugleich sollte diese
flexibel, kompatibel und erweiterbar sein, um eine Skalierbarkeit des
Datenmonitorings hinsichtlich neuer Fragestellungen, aber auch die
Aufnahme weiterer Akteure, Projekte und Programme gewährleisten zu können.
Grundlage des Datenmonitorings soll ein entsprechendes
Datenerhebungskonzept sein, das durch die Anwendung von etablierten und
innovativen wissenschaftlichen Methoden zur (automatisierten)
Datenerfassung ein professionelles Datenmanagement sicherstellt.
Berücksichtigung müssen dabei insbesondere rechtliche Fragestellungen
hinsichtlich Datenschutz und -verwendung finden.
Funktionen des Datenmonitorings:
Das Datenmonitoring hat zwei wesentliche Funktionen zu erfüllen: Die
Hauptfunktion des Datenmonitorings ist der Aufbau und der Betrieb eines
ID-Managementsystems, das übergreifend auf die regionalen
Demonstrationsvorhaben zur Elektromobilität der Bundesregierung Anwendung
findet. Das Datenmonitoring beinhaltet die Datenerhebung und/oder
-erfassung,
-zusammenführung, auswertung sowie auch -bereitstellung. Dafür ist
zunächst eine Bestandsaufnahme der Forschungsfragen zur Elektromobilität
vorzunehmen. Diese sind in Abstimmung mit dem Auftraggeber bzw.
Projektpartnern auf die relevanten Fragen zu reduzieren. Für diese Fragen
ist dann ein Grunddatensatz zu erstellen. Die darüber erzeugten Daten
haben das Ziel, die relevanten Fragen zu beantworten.
Hierzu muss ein passendes Datenerhebungskonzept erarbeitet werden. Die
Verfügbarkeit von ausreichenden Ein- und Ausgabe-Kanälen (Dateninput)
sowie Ressourcen für die Datenspeicherung und auswertung (Datenoutput)
sind sicher zu stellen.
Zusätzlich sind durch das Datenmonitoring ergänzende Zusatzfunktionen zu
erbringen, die sich ausschließlich auf das Förderprogramm Modellregionen
Elektromobilität des BMVBS beziehen. Dazu gehört die Bereitstellung von
Methoden zur Verschneidung verfügbarer (externer) Daten und Informationen,
um damit z.B. Abschätzungen, Prognosen oder auch Hochrechnungen in Bezug
auf spezifischere Fragestellungen zu ermöglichen. Ferner sollen relevante
Zielgruppen ermittelt und sodann die Informationsanforderung dieser
Zielgruppen analysiert werden sowie im Anschluss die
zielgruppenorientierte Bereitstellung von Auswertungen und Ergebnissen
erfolgen. Die Erledigung von inhaltlichen Ad-hoc-Anfragen ist fachlich,
technisch und ressourcenmäßig für das Förderprogramm Modellregionen
Elektromobilität vorherzusehen.
Die Anforderungen der Nebenfunktionen müssen zusätzlich in das
Datenerhebungskonzept einfließen.
Rahmenbedingungen des Auftrags
Zeitplanung:
Die Vertragslaufzeit beträgt zunächst 3 Jahre. Der Vertrag kann durch den
Auftraggeber einmalig um ein Jahr verlängert werden. Es wird ein
schnellstmöglicher Auftragsbeginn nach Abschluss des Vergabeverfahrens
angestrebt.
Ressourcenplanung:
Ressourcen seitens des Auftragsnehmers sind für Konzepterstellung
(Datenerhebungskonzept), Aufbau des zentralen Datenmonitorings (d.h.
Aufbau und Betrieb des ID-Managementsystems) sowie für die Etablierung der
erforderlichen Organisationsstruktur erforderlich. Weitere Kapazitäten
sind für die angestrebte Skalierbarkeit bzw. Erweiterbarkeit des zentralen
Datenmonitorings und die Arbeiten zu spezifischen Auswertungen
erforderlich. Zudem muss der Auftragnehmer die Abstimmung bzw.
Koordination des Datenmonitorings mit der übergreifenden Begleitforschung
zu Modellregionen und Schaufenster gewährleisten.
Angebotseinreichung:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden ausgewählte Bewerber
aufgefordert, ein Angebot mit einer Skizze für ein Datenerhebungskonzept
zu erstellen, das den dargestellten Anforderungen Rechnung trägt. Angebote
haben dabei insbesondere einen Meilensteinplan in Bezug auf die Umsetzung
des Datenerhebungskonzepts zu enthalten und das Projektmanagement
darzustellen.
Erläuterung über die Vorgehensweise im gesamten Verfahren:
Das gewählte Vergabeverfahren läuft in mehreren Schritten ab. Zunächst
werden mit der Bekanntmachung Bewerber aufgefordert, sich am Verfahren zu
beteiligen. Hierzu ist ein Teilnahmeantrag mit Unterlagen, aus der die
Eignung des Bewerbers für den Auftrag hervorgeht, an die in der
Bekanntmachung unter Anhang III A) genannte und unten aufgeführte Stelle
zu senden. Die Eignung besteht aus allgemeinen und objektiven
Eignungskriterien und wird anhand der in der Bekanntmachung unter III.2
genannten Bedingungen festgestellt.
Im nächsten Schritt werden alle Teilnahmeanträge, die die allgemeinen
Kriterien zur persönlichen Lage und zur wirtschaftlichen, finanziellen
Leistungsfähigkeit der/s Bewerber/s erfüllen, anhand von objektiven
Kriterien bewertet. Von diesen Bewerbern werden die 5 Bewerber, die in
Bezug auf die objektiven Eignungskriterien die größte Eignung nachweisen
können, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Hierfür werden mit der
Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen übersandt.
Es ist geplant, im Rahmen des weiteren Vergabeverfahrens über die Angebote
zu verhandeln. Bei der Angebotspräsentation werden Schwerpunkte
insbesondere die Präsentation der Eckpunkte eines Datenerhebungskonzepts
und der Ansatz zu dessen Umsetzung, des Verfahrens zur Koordination mit
der übergreifenden Begleitforschung der Schaufenster bzw. Modellregionen
Elektromobilität sowie des geplanten Projektmanagements sein. Die Inhalte
und weitere Informationen der Verhandlung werden den zuvor aufgeforderten
5 Bietern rechtzeitig vor den Verhandlungsterminen bekannt gegeben.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
72500000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
siehe II.1.5.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Verlängerung des Vertrages um ein Jahr.
Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen:
in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Voraussichtlicher Zeitrahmen für Folgeaufträge bei verlängerbaren Liefer-
oder Dienstleistungsaufträgen:
in Monaten: 12 (ab Auftragsvergabe)
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Der Vertrag wird auf Basis des den Vergabeunterlagen beigefügten
Mustervertragsentwurfs geschlossen. Zu den Vertragsbestandteilen zählen
insbesondere die Leistungsbeschreibung sowie das Angebot des
Auftragsnehmers. Zusätzlich gelten die Allgemeinen Vertragsbedingungen für
die Ausführung von Leistungen (VOL/B) und - soweit zutreffend - die Anlage
Hinweise für Zahlungsempfänger und zusätzliche Auskünfte aufgrund von
Bieterfragen. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers werden
nicht Bestandteil des Vertrages.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:
Bietergemeinschaften müssen eine gesamtschuldnerische Haftungserklärung
abgeben. Zu denTeilnahmebedingungen siehe III.2.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Die Bedingungen sind in den
Vergabeunterlagen festgelegt.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber soll nachweisbar in der Lage sein,
die verlangten Aufgaben fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig im
vertraglich festgesetzten Zeitraum durchzuführen.
Zur Prüfung und Bewertung der Eignung sind die im Folgenden genannten
Unterlagen in Form von Eigenerklärungen mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der im
Teilnahmeantrag abgegebenen Erklärungen durch Vorlage von Nachweisen zu
überprüfen.
Bei Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen zur Abdeckung des gesamten
Leistungsspektrums, z.B. in Form einer Bewerbergemeinschaft oder bei
Einsatz eines notwendigen Unterauftragnehmers, sind die für die Prüfung
der persönlichen Lage sowie der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit erforderlichen Unterlagen für jedes
Bewerbergemeinschaftsmitglied sowie für den notwendigen Unterauftragnehmer
und die Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit für mindestens ein
Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. für den notwendigen
Unterauftragnehmer vorzulegen. Wird der Nachweis der technischen
Leistungsfähigkeit durch ein Mitglied/einzelne Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft/den notwendigen Unterauftragnehmer erbracht,
welches/r nach der internen Arbeitsverteilung für diesen Leistungsteil im
Rahmen der ausgeschriebenen Leistung zuständig ist, wird die
Bewerbergemeinschaft/der Bewerber als Ganzes als technisch leistungsfähig
angesehen.
1. Allgemeine Kriterien:
Persönliche Lage des Bewerbers
- Beschreibung des Bewerbers und der Partner (Organisationsform, Profil,
Anzahl festangestellte sowie dauerhaft eingesetzte freie Mitarbeiter,
vollständige Anschrift, Bankverbindung, Kontaktperson mit Telefon-,
Faxnummer und E-Mail),
- Angaben zum Auftragsverantwortlichen/Projektleiter sowie zu dem
vorgesehenen Projektteam,
- Der Bewerber hat seine Kompetenzschwerpunkte darzustellen. Soweit es
sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die
Eignung von Unterauftragnehmern beruft, hat der Bewerber anzugeben, welche
Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen.
Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied der
Bewerbergemeinschaft, Unterauftragnehmer etc.) das jeweilige Unternehmen
genießt.
- Im Falle des Einsatzes eines Nachunternehmers zum Nachweis der
Leistungsfähigkeit und Fachkunde zur Abdeckung des gesamten
Leistungsspektrums (Einsatz eines notwendigen Unterauftragnehmers) ist
eine Eigenerklärung über die Zusammenarbeit mit dem notwendigen
Unterauftragnehmer im Falle eines Zuschlags mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen. In dieser Erklärung ist der notwendige Unterauftragnehmer zu
benennen. Für den Fall, dass der Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert
wird, ist mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung des notwendigen
Unterauftragnehmers vorzulegen, dass dem Bewerber im Falle eines Zuschlags
die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung des
Vertrages zur Verfügung stehen.
- Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind der Name der
Bewerbergemeinschaft, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und das
geschäfts- und federführende Bewerbergemeinschaftsmitglied zu benennen. Es
ist außerdem eine von allen Bewerbergemeinschaftsmitgliedern
unterschriebene Erklärung abzugeben, dass im Falle der Auftragserteilung
ein Konsortialvertrag geschlossen wird, dass jedes
Bewerbergemeinschaftsmitglied für die vertragsgemäße Ausführung der
Leistung als Gesamtschuldner haftet, dass das geschäfts- und federführende
Bewerbergemeinschaftsmitglied als bevollmächtigter Vertreter die
aufgeführten Bewerbergemeinschaftsmitglieder gegenüber der Vergabestelle
vertritt und insbesondere berechtigt ist, den Teilnahmeantrag und später
das Angebot abzugeben sowie mit Wirkung für jedes Mitglied ohne
Einschränkung Zahlungen anzunehmen.
- Eigenerklärung, dass der Bewerber sich verpflichtet für den Falle der
Zuschlagserteilung, bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten sowie
bei der Weitergabe dieser Daten die datenschutzrechtlichen Vorschriften
einzuhalten und diese Einhaltung dem jeweiligen Stand der Technik
entsprechend durch technische und organisatorische Maßnahmen
sicherzustellen und Teilaufgaben aus diesem Vertrag an Unterauftragnehmer
nur überträgt, wenn sich diese in gleicher Art zu dem Datenschutz und der
Datensicherheit verpflichten (hierzu ist das Formblatt Eigenerklärung zum
Datenschutz der Vergabestelle zu nutzen).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: 1. Allgemeine Kriterien:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
- Erklärung, dass der Bewerber und ggf. seine Bewerbergemeinschaftspartner
/ notwendigen Unterauftragnehmer sich nicht in einem Insolvenzverfahren
oder einem vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befinden und sich das/die
Unternehmen sich nicht in Liquidation befinden. Ferner ist zu bestätigen,
dass der Bewerber und ggf. seine Bewerbergemeinschaftspartner /
notwendigen Unterauftragnehmer ihre Verpflichtungen zur Zahlung von
Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung
ordnungsgemäß erfüllt haben und auch sonst keine Ausschlusstatbestände des
§ 6 EG Abs. 6 VOL/A bzw. § 6 Abs. 5 VOL/A gegeben sind (hierzu ist das
Formblatt Bietererklärung nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A bzw. § 6 Abs. 5 VOL/A
zu nutzen).
- Erklärung, dass beim Bewerber / bei den Bewerbergemeinschaftspartnern /
notwendigen Unterauftragnehmer sämtliche Ausschlusstatbestände des § 6 EG
Abs. 4 VOL/A nicht gegeben sind (hierzu ist das Formblatt Bietererklärung
nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A zu nutzen).
- Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers /
Bewerbergemeinschaftspartners / notwendigen Unterauftragnehmers bezogen
auf die letzten drei Geschäftsjahre, getrennt nach Jahren.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
2. Objektive Kriterien:
Technische Leistungsfähigkeit
Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden:
Unter allen Bewerbern, die die Kriterien zur persönlichen Lage des
Bewerbers sowie zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
erfüllen, werden im nächsten Schritt die Bewerber ermittelt, die in Bezug
auf die nachfolgend aufgeführten objektiven Kriterien die größte Eignung
nachweisen können.
Es werden 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Über die Rangfolge der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert
werden, entscheidet die Gesamtsumme der erreichten Eignungspunkte (EP).
Diese ergibt sich als Summe der Eignungspunkte für die einzelnen
Eignungskriterien. Die Eignungspunkte für die einzelnen Eignungskriterien
ergeben sich jeweils als Produkt der insgesamt für das jeweilige
Eignungskriterium vergebenen Bewertungspunkte (BP) und der festgelegten
Gewichtungspunkte (GP) für das jeweilige Eignungskriterium.
Ergibt sich innerhalb der o.g. Platzierung Punktegleichheit bei mehreren
Bewerbern, behalten wir uns eine Losentscheidung vor. Wird dabei die
Anzahl von 5 Bewerbern überstiegen, fallen die nachfolgenden Platzierungen
weg.
In den 6 geforderten objektiven Eignungskriterien kann eine Gesamtsumme
von maximal 18 Bewertungspunkten (BP) vergeben und eine Gesamtsumme von
maximal 300 Eignungspunkten (EP) erreicht werden.
Bei der Bewertung werden die folgenden Gewichtungspunkte (GP) der
Eignungskriterien zugrunde gelegt:
1. Leistungsfähigkeit des Bewerbers 25 GP:
- Objektives Eignungskriterium 1.1: Personelle Ausstattung des Bewerbers
10 GP
- Objektives Eignungskriterium 1.2: Liste der Referenzaufträge des
Bewerbers 15 GP
2. Fachkunde der zur Leistungserbringung eingesetzten Personen 75 GP
- Objektives Eignungskriterium 2.1: Innovative Mobilität und Technologien
10 GP
- Objektives Eignungskriterium 2.2: Empirik, Statistik, Datenerhebung,
statistische Aufbereitung 25 GP
- Objektives Eignungskriterium 2.3: Zielgruppenorientierte
Datenaufbereitung und Wissensvermittlung 15 GP
- Objektives Eignungskriterium 2.4: Projektmanagement komplexer Projekte
25 GP
Der Nachweis der Eignung soll durch folgende Angaben/Unterlagen erfolgen.
Es gelten die angegebenen Mindestanforderungen pro Kriterium. Die
Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des
Teilnahmeantrags.
Objektives Eignungskriterium 1.1 (10 GP):
Angabe der Anzahl der angestellten Mitarbeiter/innen, die über Kenntnisse
im projektrelevanten Umfeld (Datenerhebung / Datenmonitoring) verfügen.
Anzahl der Mitarbeiter/innen aus dieser Gruppe, die für das Projekt
eingesetzt werden sollen. Benennen Sie diese Mitarbeiter namentlich.
Anzahl der Mitarbeiter aus dieser Gruppe, die sofort nach Auftragsvergabe
eingesetzt werden können. Benennen Sie diese Mitarbeiter namentlich.
Mindestanforderung:
Es müssen mindestens 4 Mitarbeiter sofort nach Auftragsvergabe eingesetzt
werden können.
Objektives Eignungskriterium 1.2 (15 GP):
Liste der relevanten Referenzaufträge der letzten fünf Jahre inklusive
aussagekräftiger Kurzbeschreibung, die mit dem Ausschreibungsgegenstand
vergleichbar sind hinsichtlich:
1. Inhalt
2. Umfang
3. Art der durchgeführten Tätigkeiten
zu 1) Referenz ist inhaltlich vergleichbar, wenn sie einen Bezug zum Thema
Innovation, Technologien, erneuerbare Energien oder Mobilität aufweist
zu 2) Referenz ist im Hinblick auf den Umfang vergleichbar, wenn
mindestens 4 Vollzeitkräfte über die gesamte Projektlaufzeit eingesetzt
wurden
zu 3) Referenz ist hinsichtlich der Art der durchgeführten Tätigkeiten
vergleichbar, wenn im Rahmen des Projektes Daten erfasst, verarbeitet und
ausgewertet wurden.
Mindestanforderung:
Es ist mindestens 1 relevantes Referenzprojekt mit einer Mindestlaufzeit
von einem Jahr zu den Punkten 1-3 nachzuweisen. Die Punkte 1-3 können
durch eine Referenz nachgewiesen werden.
Objektives Eignungskriterium 2.:
Benennung der zur Leistungserbringung eingesetzten Personen (Projektteam)
und Angabe von Referenzprojekten inklusive aussagekräftiger
Kurzbeschreibung in folgenden Themenbereichen 2.1 2.4 (Eine Referenz
kann auch bei mehreren Kriterien benannt werden, wenn die Anforderungen
übergreifend abgedeckt werden.):
Objektives Eignungskriterium 2.1 (10 GP):
Kenntnisse in den für den Auftrag relevanten Anwendungsfeldern:
nachhaltige, innovative Mobilität,
(idealerweise Elektromobilität).
Die Referenzen sind pro Person anzugeben. Die Relevanz der Referenz muss
an Hand der zu erbringenden Leistung aussagekräftig begründet werden und
wird vor diesem Hintergrund bewertet.
Mindestanforderung:
Mindestens 2 Personen verfügen über die entsprechenden inhaltlichen
Kompetenzen und mindestens einen FH-Abschluss/Bachelor mit fachlich
einschlägigen Themengebieten.
Objektives Eignungskriterium 2.2 (25 GP):
Kenntnisse über die zur Leistungserbringung notwendigen empirischen
Grundlagen (Datenerhebung), Datenhandling (inkl. Datenmigration,
-harmonisierung und -konsolidierung), Statistik (Datenauswertung).
Die Referenzen sind pro Person anzugeben. Die Relevanz der Referenz muss
an Hand der zu erbringenden Leistung aussagekräftig begründet werden und
wird vor diesem Hintergrund bewertet.
Mindestanforderung:
Mindestens 2 Personen verfügen über die entsprechende inhaltliche
Kompetenz und mindestens einen FH-Abschluss/Bachelor mit fachlich
einschlägigen Themengebieten.
Objektives Eignungskriterium 2.3 (15 GP):
Kenntnisse und Erfahrungen im Zielgruppenmanagement und in der
Aufbereitung und Kommunikation von Daten:
Erfahrungen in der Analyse von zielgruppenspezifischen Anforderungen
(welche Nutzer/Organisationen benötigen zu welchem Zeitpunkt welche
Informationen in welcher Form), Erfahrung in der Kommunikation von Daten
und Ergebnissen (durch Text, Tabellen, Diagramme bzw. andere Medien) sowie
Wissensmanagement (Aufbereitung und Kommunikation von Ergebnissen in
Druckform, online).
Relevante Referenzen sind pro Person anzugeben. Die Relevanz der Referenz
muss an Hand der zu erbringenden Leistung aussagekräftig begründet werden
und wird vor diesem Hintergrund bewertet.
Mindestanforderung:
Mindestens 1 Person verfügt über die entsprechende inhaltliche Kompetenz.
Objektives Eignungskriterium 2.4 (25 GP):
Kenntnisse und Erfahrungen des Projektleiters bzw. -koordinators im
Projektmanagement komplexer Projekte mit einer hohen Anzahl an Partnern,
und mit Datenerfassung und Verarbeitung aus einer Vielzahl von Quellen
(für Größenordnungen siehe Kurz-Leistungsbeschreibung).
Für den vorgesehenen Projektleiter ist mindestens eine relevante Referenz
anzugeben. Die Relevanz der Referenz muss an Hand der zu erbringenden
Leistung aussagekräftig begründet werden und wird vor diesem Hintergrund
bewertet.
Mindestanforderung:
Mindestens 1 im Hinblick auf den durchzuführenden Auftrag relevante
Referenz des Projektleiters bzw. koordinators.
Bei der Verteilung der Bewertungspunkte (BP) werden die nachstehenden
Kriterien zugrunde gelegt:
Objektives Eignungskriterium 1.1 (10 GP):
Die Mitarbeiterzahlen lassen hinsichtlich Anzahl und Verhältnis darauf
schließen, dass die Leistungserbringung
3 Punkte: sehr gut
2 Punkte: gut
1 Punkt: befriedigend
sichergestellt werden kann.
Objektives Eignungskriterium 1.2 (15 GP):
Die Liste der Referenzaufträge lässt hinsichtlich Anzahl, Inhalt, Umfang
und Art der durchgeführten Tätigkeiten auf ein für die Ausführung der
Leistung
3 Punkte: sehr gutes
2 Punkte: gutes
1 Punkt: befriedigendes
Erfahrungsspektrum schließen.
Objektives Eignungskriterium 2.1 (10 GP):
Aus den Unterlagen des Bewerbers sind hinsichtlich Anzahl, Umfang und
inhaltlicher Ausrichtung
3 Punkte: sehr gute
2 Punkte: gute
1 Punkt: befriedigende
Fachkenntnisse im Projektteam ersichtlich.
Objektives Eignungskriterium 2.2 (25 GP):
Aus den Unterlagen des Bewerbers sind hinsichtlich Anzahl, Umfang und
inhaltlicher Ausrichtung
3 Punkte: sehr gute
2 Punkte: gute
1 Punkt: befriedigende
Fachkenntnisse im Projektteam ersichtlich.
Objektives Eignungskriterium 2.3 (15 GP):
Aus den Unterlagen des Bewerbers sind hinsichtlich Anzahl, Umfang und
inhaltlicher Ausrichtung
3 Punkte: sehr gute
2 Punkte: gute
1 Punkt: befriedigende
Fachkenntnisse im Projektteam ersichtlich
Objektives Eignungskriterium 2.4 (25 GP):
Aus den Unterlagen des Bewerbers sind hinsichtlich Anzahl, Umfang und
inhaltlicher Ausrichtung
3 Punkte: sehr gute
2 Punkte: gute
1 Punkt: befriedigende
Fachkenntnisse im Projektteam ersichtlich
Wertungshinweise:
Die Bewertung erfolgt anhand von 1-3 Bewertungspunkten (BP). Es wird das
Produkt aus den Gewichtungspunkten (GP) und den jeweiligen
Bewertungspunkten (BP) pro Eignungskriterium gebildet. Die so ermittelten
Eignungspunkte (EP) je Eignungskriterium werden summiert. Als Gesamtsumme
können maximal 300 Eignungspunkte (EP) erreicht werden.
Hinweise zum Bewertungsmaßstab:
3 Punkte: sehr gut wenn die Leistungsfähigkeit und Fachkunde über die
Mindestanforderungen hinaus und in besonderem Maße nachgewiesen wird
2 Punkte: gut wenn die Leistungsfähigkeit und Fachkunde über die
Mindestanforderungen hinaus nachgewiesen wird
1 Punkt: befriedigend wenn die Mindestanforderungen erfüllt sind
Ergänzende Unterlagen zur Erstellung und Bewertung der Teilnahmeanträge
können bei der unter Anhang A II) genannten Stelle angefordert werden.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Es
werden 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Vergabestelle
trifft auf Grundlage der objektiven Eignungskriterien ihre
Auswahlentscheidung unter den Bewerbern. Die Wertung der Teilnahmeanträge
erfolgt auf Grundlage der Ausführungen in Abschnitt III.2.3. Ergänzend
wird auf die Teilnahmeunterlagen Bezug genommen, die bei der unter Anhang
A II) genannten Stelle angefordert werden können.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
8.7.2013 - 15:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Mit der Abgabe seines Angebotes unterliegt der Bieter auch den
Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote gemäß § 22 EG VOL/A.
Weitere Bedingungen, insbesondere Vorgaben zur Einreichung von Angeboten,
sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die den Bietern zugesendet
werden, die nach dem Teilnahmewettbewerb zur Angebotsabgabe aufgefordert
werden.
Genaue Aufschrift, Form und Inhalt des Teilnahmeantrags:
Der Teilnahmeantrag und alle weiteren Unterlagen sind in deutscher Sprache
zu verfassen. Dem Teilnahmeantrag ist das den Teilnahmeunterlagen
beigefügte Teilnahmeformblatt voranzustellen, welches mit einer
Originalunterschrift an der vorgesehenen Stelle zu versehen ist.
Der Teilnahmeantrag muss enthalten und sollte sich an folgender Gliederung
orientieren:
- das ausgefüllte und unterschriebene Teilnahmeformblatt,
- das unterschriebene Formblatt für die Bestätigung des Erhalts und der
Kenntnisnahme der vollständigen Teilnahmeunterlagen (bei der Vergabestelle
erhältlich),
- die vorzulegenden Nachweise und Erklärungen (siehe hierzu die
Ausführungen unter Abschnitt III.2).
Unvollständigkeit des Teilnahmeantrags führt zum Ausschluss des
Teilnahmeantrages.
Für die Erstellung des Teilnahmeantrags kann keine Vergütung gewährt
werden.
Der Teilnahmeantrag ist in dreifacher Ausfertigung, davon ein
Papier-Original, einmal in kopierbarer Form sowie einmal in elektronischer
Form als PDF-Dokument (CD-ROM oder DVD), im doppelten Umschlag bei der
unten genannten Adresse einzureichen. Schlusstermin für das Einreichen von
Teilnahmeanträgen ist der 8.7.2013, 15:00 Uhr. Maßgeblich ist der Eingang
im Gebäude 14.6, Raum 465. Auf elektronischem Wege oder per Fax
übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen. Auch eine
Vorabeinreichung des Teilnahmeantrags per E-Mail führt zum Ausschluss.
Den schriftlichen Teilnahmeantrag senden Sie bitte an:
Für die persönliche Abgabe:
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich
Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität (DEQ)
Fachbereich Qualitätssicherung (DEQ 5)
z.Hd. Susanne Beermann (Geb. 14.6, Raum 465)
Wilhelm-Johnen-Straße
52428 Jülich
Für den Versand per Post:
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich
Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität (DEQ)
Fachbereich Qualitätssicherung (DEQ 5)
z.Hd. Susanne Beermann (Geb. 14.6, Raum 465)
52425 Jülich
Für den Versand per Kurier:
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich
Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität (DEQ)
Fachbereich Qualitätssicherung (DEQ 5)
z.Hd. Susanne Beermann (Geb. 14.6, Raum 465)
Leo-Brandt-Straße
52428 Jülich
Der verschlossene (verklebte) innere Umschlag muss wie folgt beschriftet
sein:
Achtung:
Bitte ungeöffnet und mit Eingangsstempel und Uhrzeit an Frau Beermann
(Gebäude 14.6, Raum 465) weiterleiten. Verhandlungsverfahren mit
öffentlichem Teilnahmewettbewerb: Entwicklung eines
Datenerhebungskonzepts und Durchführung eines zentralen Datenmonitorings
für regionale Demonstrationsvorhaben zur Einführung und Etablierung der
Elektromobilität in der Bundesrepublik Deutschland. Schlusstermin für den
Eingang der Teilnahmeanträge in Gebäude 14.6, Raum 465: 8.7.2013, 15:00
Uhr.
Teilnahmeanträge, die nicht formgerecht im doppelten Umschlag verschlossen
mit ordnungsgemäßer Kennzeichnung oder nicht fristgerecht eingehen, werden
ausgeschlossen. Es wird darauf hingewiesen, dass die rechtzeitige
Zustellung des Teilnahmeantrags im Verantwortungsbereich des Bewerbers
liegt. Eventuelle Verzögerungen eines Boten- oder Zustellservice werden
dem Bewerber zugerechnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte ausschließlich
schriftlich an:
Frau Susanne Beermann;
E-Mail: s.beermann@fz-juelich.de
Die Vergabestelle wird allen bekannten Interessenten die Auskünfte
schnellstmöglich, spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Antragsfrist
für den Teilnahmewettbewerb per Post sowie vorab per E-Mail erteilen. Nach
diesem Termin ist die Möglichkeit der Fragestellung nicht mehr gegeben.
Daher bitten wir darum, die Nachfragen spätestens bis zum 25.6.2013 zu
stellen. Die Vergabestelle hat für interessierte Wirtschaftsteilnehmer
ergänzende Unterlagen zum Teilnahmeantrag erstellt, welche bei der unter
Anhang A II) genannten Stelle angefordert werden können.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
DEUTSCHLAND
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue
Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Solange ein
wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als
Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI. 4.1 genannten Stelle
gestellt werden. Informationen hierzu können §§ 107, 108 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) entnommen werden. Bewerber / Bieter müssen
Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter I.1) genannten
Kontaktstelle (Vergabestelle) rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag
stellen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung bzw. erst aufgrund der Vergabeunterlagen erkennbar sind,
sind spätestensbis zum Ablauf der Angebotsfrist bzw. der Frist für die
Einreichung der Teilnahmeanträge bei der o.g. Stelle zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, wenn er nicht
unverzüglich bzw. innerhalb der o.g. Frist gerügt worden ist oder wenn
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt gemäß § 107
Abs. 3 Satz 2 GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung der
Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. Ein
Nachprüfungsantrag auf Feststellung der Unwirksamkeit nach § 101b Abs. 1
GWB ist innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch
nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe
im Amtsblatt der Europäischen Union (vgl. § 101b Abs. 2 GWB). Bieter,
deren Angebote nicht berücksichtigt werden, werden grundsätzlich vor dem
Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
7.6.2013
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The Office for Official Publications of the European Communities
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